Seit Mittwochmorgen hat in Kirchberg an der Jagst (Kreis Schwäbisch Hall) eine Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen nahe der A6 gebrannt. Wie der Kirchberger Feuerwehrkommandant Alexander Müller dem SWR berichtet hat, war das Gebäude nicht mehr zu retten. Am frühen Nachmittag ergänzte Müller, dass die Löscharbeiten wohl noch bis in die Nacht andauern.
Feuerwehr: Einsatz gut gelaufen - keine Verletzten
Dennoch ist der Einsatz dem Kommandanten zufolge gut gelaufen. Das Feuer hat nicht auf andere Gebäude übergegriffen. Allgemein wurden außer der Scheune keine andere Gebäude beschädigt. Und auch Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt. In der Halle waren Landmaschinen und jede Menge Stroh gelagert.
Scheune in Kirchberg einsturzgefährdet: Nichts mehr zu retten
Allerdings hat der schwere Brand das Dach der Scheune komplett und auch die Wände teilweise zerstört. Da Einsturzgefahr besteht, haben die Einsatzkräfte die Scheune nicht betreten. Es sei nur noch darum gegangen, weiter zu verhindern, dass das Feuer übergreift. Der entstandene Schaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt.
Rauch zieht auf die A6: Keine Einschränkungen befürchtet
Je nach Windrichtung zog immer wieder Rauch in Richtung der A6. Allerdings habe das nicht zu Beeinträchtigungen geführt, so ein Polizeisprecher. Die Polizei hat die Feuerwehr außerdem mit einem Hubschrauber unterstützt. Einmal diente er zur Übersicht, mit einer Wärmebildkamera konnten aber auch gefährliche Stellen ausfindig gemacht werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.