Warum ein rund ein Hektar großer Stoppelacker am Freitagnachmittag zwischen Heilbronn-Biberach und Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) plötzlich brannte, ist noch nicht genau geklärt. Eindeutig ist dagegen, dass die Landwirte aus der Umgebung schnell reagierten und der Feuerwehr beim Löschen geholfen haben.
Wie die Polizei dem SWR am Samstagmorgen bestätigte, rückten die Landwirte mit Traktoren und Wassertanks an. Sie begannen sofort mit Pumpen und Schläuchen, den Brand auf dem Acker ihres Nachbarn einzudämmen. Das gelang den Landwirten und der Feuerwehr auch ziemlich schnell. So entstand kein nennenswerter Schaden.
Grubber von Traktoren helfen beim Einsatz
Neben Wassertanks hatten die Landwirte vor allem Grubber an in ihren Traktoren. Damit wurden auf dem Acker Streifen gezogen, um den Brand einzudämmen. "Das war eine super Unterstützung", sagte Jürgen Vogt von der Heilbronner Feuerwehr dem SWR. Gerade weil die Feuerwehr eine solche Ausstattung nicht hat. Ansonsten hätte die Feuerwehr notfalls selbst das Feld per Hand umgraben müssen, das sei laut Vogt aber viel zu zeitintensiv.
Die Landwirte kommen bei solchen Bränden unaufgefordert und alarmieren sich per Handy.
Brandursache nach Feuer auf Acker noch ungeklärt
Der betroffene Landwirt war beim Ausbruch des Feuers gerade beim Ernten. Die genaue Brandursache ist noch nicht klar. Laut Vogt spielt die anhaltende Trockenheit aber eine Rolle. Es könnte einen Funkenflug einer Maschine gegeben haben, der dann das Feuer auf dem Stoppelacker auslöste.