Wegen eines leeren Tanks war am vergangenen Sonntagabend ein Transporter auf der A6 kurz vor der Rastanlage Hohenlohe bei Neuenstein (Hohenlohekreis) liegengeblieben. Als der Fahrer mit einem Kanister Sprit nachfüllen wollte, wurde er von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt. Nun wird gegen den 63-jährigen Fahrer des Wohnmobils ermittelt - wegen fahrlässiger Tötung.
Tragischer Unfall auf A6: Gutachten soll Klarheit bringen
Wie genau es zu dem tödlichen Zusammenstoß kam, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Ein Gutachter wurde bereits in der Nacht nach dem Unfall hinzugezogen, um den Hergang zu rekonstruieren. Das Ergebnis stehe noch aus, heißt es.
Der liegengebliebene Transporter ragte demnach teilweise in die rechte Fahrspur hinein, da der Standstreifen an dieser Stelle lediglich 1,30 Meter breit ist. Ob der 35 Jahre alte Mann sein Fahrzeug ausreichend abgesichert hatte, sei derzeit noch unklar. Insbesondere werde geprüft, ob ein Warndreieck aufgestellt und die Warnblinkanlage eingeschaltet war.
Autobahn nach tödlichem Unfall stundenlang gesperrt Leerer Tank auf der A6: Mann wird beim Sprit nachfüllen überfahren und stirbt
Die A6 war am Sonntagabend wegen eines Unfalls mehrere Stunden gesperrt. Ein Mann war wegen eines leeren Tanks ausgestiegen und wurde von einem Wohnmobil erfasst.
Mann stirbt beim Sprit nachfüllen nahe Neuenstein
Gegen 20 Uhr war er mit seinem Transporter zwischen Neuenstein und Kupferzell (auch Hohenlohekreis) auf dem rechten Fahrstreifen liegen geblieben. Der Mann soll sich daraufhin zu Fuß zur nahegelegenen Rastanlage Hohenlohe begeben haben, um Sprit zu holen.
Als er kurze Zeit später zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, wollte er den Kraftstoff aus einem Kanister nachfüllen - direkt am Fahrbahnrand. In diesem Moment näherte sich das Wohnmobil. Der 35-Jährige starb noch am Unfallort.