Bei der 35. Unterland-Hohenlohe-Rallye rund um Öhringen (Hohenlohekreis) ist es am Wochenende zu einem schweren Unfall gekommen. Der Fahrer eines Vorausfahrzeugs kam in einer Kurve von der Straße ab und überschlug sich. Er und seine Beifahrerin wurden nach ersten Meldungen schwer verletzt und kamen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Nach etwa einer halben Stunde wurde die Rallye fortgesetzt. Warum das Rennen nicht abgebrochen wurde, dazu äußerte sich Organisationsleiter Toni Geist am Montag im SWR.
Zwei Schwerverletzte bei Unterland-Hohenlohe-Rallye: Rennen nach 30 Minuten fortgesetzt
Es sei klar gewesen, dass die beiden Insassen des verunglückten Fahrzeugs nicht lebensbedrohlich verletzt worden sind. "Beide waren ansprechbar und unsere Ärzte vor Ort haben die Lage als nicht schlimm eingeschätzt", sagte Geist im Interview. Deshalb habe man entschieden, das Rennen fortzusetzen.
Die sogenannten Vorausfahrzeuge, fahren die Strecke vor der eigentlichen Rallye ab. Dabei soll die Strecke auf mögliche Gefahren überprüft werden.
Man habe die Unfallstelle nochmals genau inspiziert und geprüft, ob ein weiterer Unfall möglich wäre oder ob es sich um ein "Unglück" gehandelt habe, erklärte Geist. Laut Polizei war ein Fahrfehler Ursache des Unfalls. Weitere Autos waren nicht beteiligt.
Unfall bei Unterland-Hohenlohe-Rallye bei Öhringen
Der 36-jährige Fahrer und seine vier Jahre jüngere Beifahrerin verletzten sich nach ersten Meldungen bei dem Unfall schwer. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Beide Verletzten konnten nach Angaben des Organisators das Krankenhaus aber bereits wieder verlassen. Sie zogen sich unter anderem schwere Prellungen zu.