Ein Unbekannter hat eine Plastiktüte, gefüllt mit Wasser, von einer Brücke in Schwäbisch Hall auf ein fahrendes Auto geworfen. Das Fahrzeug wurde an der Windschutzscheibe getroffen. Sowohl Fahrer als auch Auto blieben unversehrt.
Als dann bald darauf Polizeibeamten die Brücke kontrollierten, stellten sie fest: Dort waren noch mehr mit Wasser gefüllte Beutel gelagert.
Wasserbeutel geworfen: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Der Vorfall, der sich laut Polizei am Donnerstagabend ereignete, hätte schlimm ausgehen können. Besonders wenn sich der Fahrer beim Aufprall erschrecke, so ein Polizeisprecher.
Fälle, in denen Gegenstände auf fahrende Autos geworfen werden, kommen immer wieder vor. Im Februar nahm die Polizei einen Mann fest, der bereits zwei Jahre zuvor Verkehrsschilder von einer Brücke in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) auf die B27 geworfen haben soll.
Hundekot-Beutel-Wurf vor einem Jahr
Deutlich spezieller war ein Wurfgeschoss vor knapp einem Jahr: Bei der A6 bei Bretzfeld (Hohenlohekreis) warfen zwei Kinder mit Hundekot gefüllte Beutel von einer Brücke und richteten damit bei zumindest einem Auto eine ziemliche Sauerei an.
Mit Wasser gefüllte Beutel als Tatwaffe, wie im aktuellen Fall, sind dabei laut einem Polizeisprecher sehr ungewöhnlich. Ein solcher Fall sei ihm jedenfalls noch nicht untergekommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Hall entgegen.