Pünktlich zum Fronleichnamsfest, an dem viele Angehörige die Gräber ihrer Verstorbenen besonders pflegen, weist die Friedhofsverwaltung der Stadt Wertheim (Main-Tauber-Kreis) auf ein wachsendes Problem hin: In den Grüngutcontainern auf den städtischen Friedhöfen landen zunehmend Fremdstoffe wie Plastik, Styropor oder Holz. Auch Kränze und Blumengestecke mit Drähten, Steckschwämmen und Schleifen gehören nicht in den Grünabfall.
Um den Abfall zu trennen, sollten diese Materialien neben dem Grüngutcontainer abgelegt werden, empfiehlt die Verwaltung. Die Mitarbeitenden des Baubetriebshofes würden sich dann um die getrennte Entsorgung kümmern. Holzkreuze müssen Bürgerinnen und Bürger übrigens selbst mitnehmen und fachgerecht entsorgen, zum Beispiel auf einem Recyclinghof.
Höhere Entsorgungskosten führen zu höheren Friedhofsgebühren
Falsch entsorgter Müll führt laut Friedhofsverwaltung zu einem erheblichem Mehraufwand für den Baubetriebshof und treibt die Entsorgungskosten in die Höhe. Die Folge könnten höhere Grabnutzungsgebühren sein. Die Stadt appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, sich beim Friedhofsbesuch an die Entsorgungsregeln zu halten, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.