Offenbar klettern immer mehr Menschen in den entleerten Stausee der Schwarzenbachtalsperre bei Forbach (Kreis Rastatt). Wie die Bergwacht mitteilte, verletzte sich am Wochenende eine Frau, als sie im stark abschüssigen Uferbereich der Talsperre abrutschte. Die Einsatzkräfte übernahmen die notfallmedizinische Erstversorgung und transportierten die Frau aus dem Stauseekessel zur Übergabe an den Rettungsdienst.
Mann musste aus der Mitte des Stausees gerettet werden
Im zweiten Fall verletzte sich ein Mann, als er im Schlamm unterwegs war. Er konnte nicht mehr gehen und musste gerettet werden. Da der Stauseegrund an der Stelle aus sandigem, matschigem Morast besteht, war die Rettung für die Einsatzkräfte stark erschwert. Sie sanken bis zu den Knien ein. Der Transport über 300 Meter bis zum Rand des Stausees war laut Bergwacht zu zeitintensiv, sodass ein Rettungshubschrauber nachgefordert wurde.
Die Feuerwehr warnt davor, den leeren Stausee zu betreten. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet. "Das ist saugefährlich, wenn man da drinsteckt. Man kommt da leider nicht mehr raus", sagte der Kommandant der Forbacher Feuerwehr, Marius Mungenast, gegenüber der dpa. Überall stünden Schilder, dass das Betreten des wegen Sanierungsarbeiten abgelassenen Stausees verboten sei.
Karlsruher Grat: Schwer verletzter Kletterer brauchte Hilfe
Und auch am Karlsruher Grat musste die Bergwacht helfen. Ein Kletterer war in Not geraten. Er war 25 Meter ins Seil gestürzt und musste schwer verletzt mit einem Hubschrauber aus steilem Gelände gerettet werden.