In Bruchsal haben zwischen Sonntag- und Montagmorgen mehrere Brände für einen Dauereinsatz der Feuerwehr gesorgt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zunächst brannten am Sonntagmorgen gegen sieben Uhr Gartenhütten in den Weinbergen nahe des Heidelsheimer Wegs. Die beiden Brandorte lagen rund hundert Meter voneinander entfernt. Eine der Hütten stand in Vollbrand. Am späten Abend brannten fünf Autos im Stadtteil Heidelsheim. In der Nacht zum Montag gab es dann mehrere Feuer auf einem Gartengrundstück in der Nähe.
Kriminalpolizei kontrolliert Mann in Tatortnähe
Die Kriminalpolizei startete noch in der Nacht eine Fahndung. In diesem Zuge kontrollierten Einsatzkräfte gegen 3:20 Uhr einen Mann, der sich in Tatortnähe aufhielt. Ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Bränden besteht und inwieweit die kontrollierte Person mit den Vorfällen in Verbindung steht, ist laut Polizei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Anwohner melden Explosion am Schützenhaus Heidelsheim
Nach dem Brand der beiden Gartenhütten am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr gegen 22:30 Uhr am Sonntagabend erneut alarmiert. Zeugen hatten fünf brennende Autos in der Nähe des Schützenhauses im Bruchsaler Stadtteil Heidelsheim bemerkt. Außerdem hörten sie eine Explosion.
Die Autos am Ortsrand von Heidelsheim brannten aus. Auch das Dachgeschoss des benachbarten Gebäudes stand in Flammen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Das Feuer war nach rund zwei Stunden gelöscht.
Brände in Bruchsal: Höhe des Sachschadens noch unklar
Gleichzeitig brannten wenige Kilometer vom Schützenhaus entfernt auf einem Gartengrundstück zwischen Bruchsal und dem Stadtteil Heidelsheim mehrere Holzstapel. Am frühen Morgen folgte dann ein weiterer Einsatz für die Bruchsaler Feuerwehr. Auf demselben Gartengrundstück brannte ein Holzunterstand. Laut Feuerwehr fing dadurch auch herumliegendes Holz auf dem Grundstück Feuer. Während der Löscharbeiten war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Ob zwischen den Bränden ein Zusammenhang besteht, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. Bei den Bränden wurde niemand verletzt.