41-Jährige seit September in U-Haft

"Falsche Lehrerin" in Heidelberg und im Saarland: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die Heidelberger Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine 41-Jährige erhoben, die mit gefälschten Zeugnissen als Lehrerin in Heidelberg und im Saarland gearbeitet haben soll.

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Von Autor/in Sarah Hennings

Eine 41 Jahre alte Frau soll über mehrere Jahre mit gefälschten Zeugnissen in Heidelberg und im Saarland als Lehrerin gearbeitet haben. Nach Abschluss der Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg Mitte Dezember Anklage erhoben. Das teilte die Behörde am Freitag mit.

Heidelberg

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Mit gefälschten Qualifikationen hat eine Frau jahrelang als Lehrerin an Privatschulen unterrichtet. Ein Verkehrsunfall wurde ihr schließlich zum Verhängnis.

Anklage: Lohn erschlichen und Gehaltsnachweise gefälscht

Die 41-Jährige soll zwischen Mai 2021 und Oktober 2024 in Heidelberg einen Bruttolohn in Höhe von knapp 200.000 Euro erschlichen haben. Der Verdacht, dass sie Gelder von Schülern veruntreut habe, bestätigte sich nicht, so die Staatsanwaltschaft weiter.

41-Jähriger droht Freiheitsstrafe

Allerdings hatte die Frau nicht nur ihre Zeugnisse gefälscht, als Lehrkraft arbeiten zu dürfen, sondern in zwei Fällen auch Darlehensunterlagen, die sie Banken vorgelegt hatte, um ihre desolate finanzielle Lage zu verschleiern. Laut Staatsanwaltschaft droht der angeblichen Lehrerin eine Freiheitsstrafe von mindestens vier Jahren. Die Beschuldigte sitzt seit Ende September in Untersuchungshaft.

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Sarah Hennings
Sarah Hennings, SWR Studio Mannheim

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