Wie viel Nahrung und Wasser braucht man, um fünf Tage ohne Einkäufe auszukommen? Wie kommt man an Informationen, wenn der Strom länger weg ist?
Dazu gab es konkrete Antworten auf dem Bevölkerungsschutztag. Er wurde vom städtischen Brand- und Katastrophenschutz organisiert, unter anderem vom Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann.
Tipps für viele Notsituationen
Es gab Infostände und Mitmachaktionen. Zum Beispiel zeigte das Technische Hilfswerk (THW), wie man einen Sandsack herstellt und wo man ihn am besten platziert, um sein Zuhause vor Hochwasser zu schützen.
Außerdem gab es Informationen zu Themen wie medizinische Versorgung im Krisenfall, Einbruchsschutz und mobilen Warnanlagen.
16 Institutionen und Akteure sind vertreten
Es waren 16 Institutionen und Akteure aus den Bereichen Gefahrenabwehr, Gesundheitsversorgung, Versorgungssicherheit und soziale Hilfe vertreten. Dazu gehörten die beiden Speyerer Krankenhäuser, die Stadtwerke sowie die Blaulichtfamilie mit Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei.
Die Stadt beteiligte sich mit dem Aktionstag an einer Kampagne des Landes Rheinland-Pfalz.
Nach Angaben der Stadt soll der Bevölkerungsschutztag in Speyer ab sofort regelmäßig stattfinden - mindestens alle zwei Jahre.