Erster Bevölkerungsschutztag in der Stadt

Speyer gibt Tipps für den Krisenfall

Ob Stromausfall oder Hochwasser: Es kann immer was passieren. Die Stadt Speyer hat jetzt erstmals mit einer großen Veranstaltung informiert, wie man sich vorbereiten kann. Viele Menschen sind in der Stadthalle vorbeigekommen.

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Stand

Wie viel Nahrung und Wasser braucht man, um fünf Tage ohne Einkäufe auszukommen? Wie kommt man an Informationen, wenn der Strom länger weg ist?

Dazu gab es konkrete Antworten auf dem Bevölkerungsschutztag. Er wurde vom städtischen Brand- und Katastrophenschutz organisiert, unter anderem vom Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann.

Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Speyer, Peter Eymann. Er hatte den Bevölkerungsschutztag mitorganisiert.
Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Speyer, Peter Eymann. Er hatte den Bevölkerungsschutztag mitorganisiert.

Tipps für viele Notsituationen

Es gab Infostände und Mitmachaktionen. Zum Beispiel zeigte das Technische Hilfswerk (THW), wie man einen Sandsack herstellt und wo man ihn am besten platziert, um sein Zuhause vor Hochwasser zu schützen.

Außerdem gab es Informationen zu Themen wie medizinische Versorgung im Krisenfall, Einbruchsschutz und mobilen Warnanlagen.

Der erste Bevölkerungsschutztag in Speyer: So sah es in der Stadthalle am Freitagmorgen aus. Es laufen Menschen durch die Stadthalle, es sind Infostände zu sehen und eine Frau, die an einer Puppe übt, wie man jemanden reanimiert.
Der erste Bevölkerungsschutztag in Speyer: So sah es in der Stadthalle am Freitagmorgen aus. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel. Ein Beispiel dafür, wie viele Lebensmittel man braucht, wenn man wegen eines Katastrophenfalls oder einer Notlage mehrere Tage zuhause bleiben muss und nicht einkaufen gehen kann.
Ein Beispiel dafür, wie viele Lebensmittel man braucht, wenn man wegen eines Katastrophenfalls oder einer Notlage mehrere Tage zuhause bleiben muss und nicht einkaufen gehen kann. Bild in Detailansicht öffnen
Kurz nach Veranstaltungsbeginn kamen schon die ersten Interessenten in die Stadthalle in Speyer.
Kurz nach Veranstaltungsbeginn kamen schon die ersten Interessenten in die Stadthalle in Speyer. Bild in Detailansicht öffnen
In der Stadthalle Speyer konnten Besucherinnen und Besucher beim Bevölkerungsschutztag an einer Puppe üben, wie man jemanden reanimiert.
In der Stadthalle Speyer konnten Besucherinnen und Besucher beim Bevölkerungsschutztag an einer Puppe üben, wie man jemanden reanimiert. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Notfallkoffer mit Proviant für mehrere Tage.
Ein Notfallkoffer mit Proviant für mehrere Tage. Bild in Detailansicht öffnen

16 Institutionen und Akteure sind vertreten

Es waren 16 Institutionen und Akteure aus den Bereichen Gefahrenabwehr, Gesundheitsversorgung, Versorgungssicherheit und soziale Hilfe vertreten. Dazu gehörten die beiden Speyerer Krankenhäuser, die Stadtwerke sowie die Blaulichtfamilie mit Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei.

Die Stadt beteiligte sich mit dem Aktionstag an einer Kampagne des Landes Rheinland-Pfalz.

Nach Angaben der Stadt soll der Bevölkerungsschutztag in Speyer ab sofort regelmäßig stattfinden - mindestens alle zwei Jahre.

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