Nachdem vergangene Woche ein Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Dossenheim (Rhein-Neckar-Kreis) ausgebrochen war, steht der Ex-Freund der Bewohnerin im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg am Montag mitteilte, stellte sich der Tatverdächtige einen Tag später selbst der Polizei. Es handle sich um den 28-jährigen Ex-Freund der Bewohnerin. Die beiden seien am 1. Mai in einen Streit geraten, woraufhin der Mann mit dem "Abfackeln" der Wohnung in Dossenheim gedroht habe.
Dossenheim: Brandwohnung war leer
Noch am 1. Mai sei der Tatverdächtige dann mit einer Flasche voller Benzin zur Wohnung seiner Ex-Freundin in der Bergstraße in Dossenheim gekommen. Nachdem er sich Zutritt zur leeren Wohnung verschafft habe, soll er an verschiedenen Orten im Inneren Feuer gelegt haben. Innerhalb weniger Minuten stand die Wohnung in Vollbrand, so die Staatsanwaltschaft weiter. Gegen 12:30 Uhr bemerkte ein Anwohner das Feuer und wählte den Notruf. Zwei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen.
Nach Feuer in Dossenheim: Hoher Sachschaden
Die Wohnung, die sich im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses befindet, ist seit dem Feuer unbewohnbar. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird der Sachschaden auf rund 200.000 Euro geschätzt. Der 28-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft.