Nach dem Fund eines leeren Unfallwagens mit Blutspuren bei Hardheim am Dienstagmorgen, 20. Januar, sucht die Polizei weiter nach dem flüchtigen Fahrer. Die Ermittler vermuten, dass es sich bei dem verletzten Mitfahrer um den 25-jährigen Schwerverletzten handeln könnte, den zwei Personen in der Nacht zum Dienstag in ein Krankenhaus gebracht hatten.
Auto mit Blutspuren: Hat verletzter Mann gelogen?
Der verletzte Mann hatte laut Polizei gesagt, er habe sich seine Verletzungen bei einem Unfall in einem Haus zugezogen. Dem behandelnden Arzt zufolge passen seine Verletzungen aber nicht zu dieser Geschichte. Die Polizei nimmt daher an, dass der Mann auf der Rückbank des Unfallwagens saß, den Gurt hatte er mutmaßlich nicht angelegt.
An der Hinterseite der Kopfstütze des Beifahrersitzes, am hinteren rechten Fenster und an der hinteren rechten Türverkleidung fanden die Ermittler Blutspuren. Abgesehen von den Verletzungen deuten laut Polizei noch andere Dinge darauf hin, dass sich der Mann in dem Unfallwagen befand.
Auto prallt bei Hardheim gegen zwei Bäume
Ein Zeuge hatte das leere Unfallauto am frühen Dienstagmorgen in einem Wald bei Hardheim an einer Eiche stehen sehen. Die Polizei geht davon aus, dass der Wagen zuvor auf der Kreisstraße bei Schweinberg unterwegs war. Dann sei das Auto möglicherweise in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, hatte einen Leitpfosten überfahren und war gegen zwei Bäume geprallt. Der Fahrer, mögliche weitere Insassen sowie der verletzte Mitfahrer sollen sich dann von der Unfallstelle entfernt haben. Wo sich diese Personen jetzt befinden, ist unklar.