Betriebsrat von Vorhaben irritiert

Mercedes-Benz will wohl Homeoffice abschaffen

Die Beschäftigten des Autobauers sollen künftig wieder überwiegend im Büro arbeiten. Die Rückkehr zur Präsenz an fünf Arbeitstagen pro Woche soll laut Betriebsrat geprüft werden.

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Von Autor/in Geli Hensolt

Der Autobauer Mercedes-Benz will offenbar, dass die Beschäftigten künftig überwiegend im Büro und nicht zu Hause arbeiten. Das geht aus einem internen Schreiben des Betriebsrats an die Beschäftigten hervor, das dem SWR vorliegt. Zunächst hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet. Laut dem Konzern-Betriebsrat, der sich auf Informationen aus Führungskreisen beruft, soll die Rückkehr zur Präsenz an fünf Arbeitstagen pro Woche im Büro geprüft werden.

Mercedes-Betriebsrat von Vorhaben irritiert

Der Betriebsrat zeigt sich in dem Schreiben an die Mitarbeitenden irritiert von solchen Überlegungen und kritisiert die Vorgehensweise des Vorstands: Dieser vermittle den Eindruck, er habe Respekt, Verlässlichkeit und Transparenz gegenüber der Belegschaft verloren. Mercedes teilte auf Anfrage des SWR mit, man prüfe verschiedene Maßnahmen, um die Leistungsfähigkeit insgesamt weiter zu steigern. Dazu gehöre auch die persönliche Zusammenarbeit vor Ort.

Schon letzte Woche hatte der Autohersteller seine Mitarbeitenden in einem Schreiben darüber informiert, dass die Kosten pro Arbeitsstunde gesenkt werden müssten. Dies könne beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Beschäftigten künftig für das gleiche Geld länger arbeiteten. In dem Schreiben hieß es außerdem, dass man wieder mehr Tage gemeinsam vor Ort arbeiten möchte. Bei den geplanten Gesprächen mit dem Betriebsrat über die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns solle auch hybrides Arbeiten ein Thema sein.

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