Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat im ersten Quartal 2026 weltweit 60.991 Fahrzeuge verkauft - 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders in China und Nordamerika gingen die Verkaufszahlen zurück. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem das Produktionsende der Modelle Cayman und Boxster mit Verbrennungsmotor sowie den Wegfall von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA.
China und Europa schwächeln - Doch Deutschland legt leicht zu
In China sank der Absatz um 21 Prozent auf 7.519 Fahrzeuge. Einer der Gründe ist die zurückhaltende Kaufbereitschaft wohlhabender Kunden infolge der Immobilienkrise. In Nordamerika fiel das Minus mit elf Prozent geringer aus - hier wurden 18.344 Wagen verkauft.
Auch in anderen Regionen verzeichnete Porsche Rückgänge. Im europäischen Ausland brach der Absatz um 18 Prozent auf 14.710 Fahrzeuge ein. Auf dem Heimatmarkt hingegen stiegen die Verkäufe um 4 Prozent auf 7.778 Fahrzeuge. Weltweit blieb der Cayenne das meistverkaufte Modell mit 19.183 Einheiten, trotz eines Rückgangs um 4 Prozent. Der 911 legte um 22 Prozent auf 13.889 Fahrzeuge zu.
Macan verliert deutlich - E-Mobilität kommt langsamer voran
Der Macan verzeichnete einen Rückgang um 23 Prozent auf 18.209 Fahrzeuge. Davon entfielen 10.130 auf Verbrenner und 8.079 auf die vollelektrische Variante.
Ursachen sind laut Porsche der schleppende Anlauf der Elektromobilität, der Marktstart des elektrischen Macan im Vorjahresquartal sowie der Wegfall von Steuervergünstigungen in den USA. Porsche kämpfte auch im vergangenen Jahr mit schwachen Zahlen. Das Ergebnis nach Steuern sank 2025 um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro, der Umsatz um fast 10 Prozent auf rund 36,3 Milliarden Euro.