Autoindustrie in Baden-Württemberg

Sportwagenbauer weiterhin in der Krise: Porsche verkauft 2025 weniger Autos

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche bleibt in der Krise. Im vergangenen Jahr lieferte er weltweit etwa zehn Prozent weniger Autos aus als 2024.

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Stand

Von Autor/in Lutz Heyser

Im vergangenen Jahr hat Porsche rund 280.000 Sportwagen weltweit ausgeliefert. 2024 waren es noch gut 311.000 - insgesamt ein Minus von etwa zehn Prozent. Besonders stark war der Rückgang in China. Dort brachen die Auslieferungen sogar um 26 Prozent ein.

Schlechte Zahlen sind kein reines "China"-Problem

Auch in Deutschland ist es für Porsche schlechter gelaufen: Hier lag das Minus bei 16 Prozent. In Europa insgesamt ging es um 13 Prozent nach unten. Stabil waren dagegen die Geschäfte in Nordamerika - hier lagen die Auslieferungen praktisch auf Vorjahresniveau.

Baden-Württemberg/Zuffenhausen/Weissach

Krise in der Autoindustrie Porsche-Betriebsrat fürchtet um deutsche Standorte - und fordert Zukunftsplan

Der kriselnde Autobauer Porsche ringt um seine Zukunft. Bei Betriebsversammlungen wurden die Beschäftigten informiert. Der Betriebsrat fürchtet um die deutschen Standorte.

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Porsche: Hatten zurückhaltende Strategie im Verkauf

Unterm Strich zeigt sich damit: Der Absatzrückgang beim Sportwagenbauer ist kein regionales Einzelproblem, sondern betrifft große Teile der wichtigsten Märkte. China fällt dabei als größter Bremsklotz ins Gewicht. Porsche selbst erklärt das Minus mit Modellwechseln, Angebotslücken bei einzelnen Baureihen, einer bewusst zurückhaltenden Verkaufsstrategie und dem Verzicht auf Rabatte. Gleichzeitig verweist der Konzern auf Auslieferungs-Rekorde beim 911er und auf den wachsenden Anteil elektrifizierter Fahrzeuge.

Zuffenhausen

1.900 Jobs weniger bis 2029 bereits angekündigt Porsche will in Zuffenhausen und Weissach noch mehr sparen - fallen weitere Jobs weg?

Das Management der Porsche AG will weiter sparen. Es könnte weiteren Personalabbau und weniger Azubistellen geben sowie Geschäftsteile könnten ausgelagert werden.

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Mit den schwachen Auslieferungszahlen im vergangenen Jahr reiht sich Porsche allerdings ins Bild ein, das derzeit viele Autobauer zeigen: schwächere Nachfrage, harter Wettbewerb - vor allem in China - und große Unsicherheit, wie schnell sich Elektromobilität wirklich durchsetzt.

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VW-Konzernchef Oliver Blume wird zum Jahreswechsel sein Amt als Chef von Porsche abgeben. Auch sein Nachfolger kennt sich als ehemaliger Manager von McLaren mit schnellen Autos aus.

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Porsche fordert weitere Einschnitte von der Belegschaft

Der Autobauer Porsche fordert nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung weitere massive Einsparungen von der Belegschaft. In den aktuell laufenden Verhandlungen über das zweite Sparpaket bei Porsche, sei der Betriebsrat mit der Forderung nach weitgehend Zugeständnissen konfrontiert worden, heißt es.
Vor allem an den Standorten Weissach und Stuttgart-Zuffenhausen will Porsche laut dem Bericht Einschnitte durchsetzen. Dabei sei auch die Auslagerung ganzer Betriebsteile und Fahrzeuge genannt worden. Geplant sei zudem die Streichung von Einmalzahlungen und Jubiläumsleistungen. Darüber hinaus soll es auch bei der Altersvorsorge Abstriche geben. Weitere Punkte auf die Porsche in den Verhandlungen über das neue Sparpaket drängen soll, sei ein Personalabbau im Angestelltenbereich sowie die Verlagerung von Dienstleistungsumfängen. Für den Entwicklungsstandort Weissach wird offenbar eine Verlagerung der Entwicklung in Niedriglohnländer vom Unternehmen zur Diskussion gestellt. Noch bis Ende Juli 2030 gilt bei Porsche eine Beschäftigungssicherung. Bis dahin sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Aktuell verhandelt Porsche seit mehreren Monaten mit dem Betriebsrat über ein neues Sparpaket. Es wird erwartet, dass die Beschäftigten bei einer Betriebsversammlung in der nächsten Woche Informationen zum Stand der Gespräch zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertreter erhalten.

Kriselnder Autobauer Porsche plant weitere Sparmaßnahmen

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage will der Stuttgarter Autobauer Porsche weiter sparen. Der Betriebsrat hat erste Informationen veröffentlicht.

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Autor/in
Lutz Heyser
Onlinefassung
Jenny Beyen

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