Wegen der Arbeitssicherheit

Porsche: Künftig keine private Handy-Nutzung in der Produktion

Beim Sportwagenbauer Porsche dürfen Mitarbeiter im Werk Zuffenhausen ab April während der Arbeitstätigkeit keine Mobiltelefone privat nutzen. Der Grund: Arbeitssicherheit.

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Von Autor/in Petra Thiele

Porsche untersagt seinen Mitarbeitenden im Stammwerk in Zuffenhausen ab dem kommenden Monat die private Nutzung von Handys während der Arbeitstätigkeit. In den Pausen dürfen alle wieder ihre Handys zücken. Ziel sei es, "Arbeitsunfälle infolge von Unachtsamkeit zu reduzieren und idealerweise zu vermeiden", so ein Unternehmenssprecher.

Kein "Rumgedattel" während des Arbeitsvorgangs

Als Handyverbot will der Unternehmenssprecher die Regelung nicht verstanden wissen. Es dürfe nur "nicht während der Arbeitszeit und dem Arbeitsvorgang 'rumgedattelt' werden in der Produktion." Auch Kopfhörer dürften getragen werden, um etwa bei Anrufen der Familie rangehen zu können oder auch Musik zu hören. Nur dort, wo das Gehör beispielsweise bei Klickgeräuschen oder auch beim Gabelstaplerfahren besonders gebraucht werde, dürften keine Kopfhörer getragen werden.

Arbeitgeber dürfen die Nutzung von Smartphones während der Arbeitszeit verbieten. Oft dulden Firmen aber private Chats in bestimmten Bereichen - solange es nicht übertrieben wird oder eine Unfallgefahr besteht. Wer bei der Arbeit zu oft sein Handy in der Hand hat, riskiert eine Abmahnung. In Extremfällen sogar eine Kündigung.

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Theresa Rauffmann
Autor/in
Petra Thiele
SWR-Wirtschaftsredakteurin Petra Thiele

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