Grünes Licht vom Verkehrsministerium

Baufreigabe für Albaufstieg auf der A8 erteilt

Dem Ausbau des Albaufstiegs auf der A8 steht nichts mehr im Wege. Das Bundesverkehrsministerium hat am Dienstag die Baufreigabe erteilt. Die Engstelle sorgt seit Jahren für Staus.

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Stand

Von Autor/in Christin Hartard

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat insgesamt 23 Neubauvorhaben freigegeben, darunter auch den Albauf- und -abstieg auf der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt im Kreis Göppingen. Das teilte das Bundesverkehrsministerium am Dienstag mit. Auf der A8 am Albtrauf kommt es regelmäßig zu Staus, weil es dort über mehrere Kilometer auf nur zwei Spuren steil bergauf beziehungsweise bergab geht.

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Bereits Ausschreibungen gestoppt

Mit der Baufreigabe geht eine lange Wackelpartie zu Ende. Wegen einer Milliardenlücke bei der Finanzierung von Autobahn-Vorhaben war lange unklar, wie es mit dem Projekt weitergeht. Im Sommer wurden bereits Ausschreibungen gestoppt. Im Oktober hatten die Spitzen der Koalition dann entschieden, dass für den Neubau von Straßen drei Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt werden. Davon profitiert jetzt auch das Projekt Albaufstieg.

Baden Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zeigt sich erleichtert über die Baufreigabe. Es sei "höchste Zeit". Für das Land sei der Albaufstieg das mit Abstand wichtigste Straßenbauprojekt der kommenden Jahre. "Nun können weitere Ausschreibungen folgen, damit hoffentlich rasch die Bauarbeiten beginnen können", sagte Hermann laut einer Mitteilung. Ursprünglich war der Spatenstich nach Jahrzehnten der Debatten und Planungen für Herbst 2027 angedacht.

Visualisierung des geplanten Albaufstiegs der A8
Eine Visualisierung des geplanten Albaufstiegs der A8: Die Autobahn von Stuttgart herkommend (rechts) wird über die Filstalbrücke in den Tunnel Himmelschleife geführt. Bei der Gosbachtalbrücke kommt die Trasse wieder aus dem Berg, um gleich im Tunnel Drackenstein wieder zu verschwinden. Auf der Albhochfläche hinter Hohenstadt geht es wieder an die Oberfläche (links), von dort aus führt die A8 weiter Richtung Ulm. Autobahn GmbH Niederlassung Südwest

A8: Künftig weniger Staus?

Das Bauprojekt kostet rund 1,4 Milliarden Euro. Die neue A8 soll Albauf- und -abstieg zusammenlegen und mit zwei Brücken und Tunneln mitten durch den Berg führen. Der Vorteil laut Autobahn GmbH: weniger Steigung, eine kürzere Strecke und drei Fahrstreifen pro Richtung plus Standstreifen. Das wiederum soll zu weniger Stau führen.

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Christin Hartard
Porträtfoto von Christin Hartard

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