In Stuttgart hat am Vormittag das traditionelle Frühlingsfest begonnen. "Wasen-Bürgermeister" Thomas Fuhrmann (CDU) hat um 11:30 Uhr im Festzelt "Beim Benz" das erste Fass Bier angestochen. Er brauchte dafür nur zwei Schläge. Bereits seit 11 Uhr haben auf dem Cannstatter Wasen Fahrgeschäfte, Biergärten und Schaustellerbetriebe geöffnet. Während des Frühlingsfests, das bis 10. Mai stattfindet, kommt es außerdem zu drei Spielen des VfB Stuttgart, was gerade für den Verkehr in der Stadt eine Herausforderung darstellen dürfte.
Besucherrekord beim Stuttgarter Frühlingsfest
Im vergangenen Jahr kamen rund 2,2 Millionen Besucherinnen und Besucher, was seither einen Rekord darstellt. Der Veranstalter, das städtische Tochterunternehmen in.Stuttgart, will zukünftig noch mehr für das Frühlingsfest werben. Dafür wolle das Unternehmen im Marketing hervorheben, dass es nicht nur das größte Frühlingsfest in Europa sei, sondern weltweit, sagte Geschäftsführer Guido von Vacano am Montag in Stuttgart. "Schwäbisches Understatement" sei nicht nötig.
Da das Wetter super werden soll und wir hier auch tolle Parallelveranstaltungen haben, gehe ich davon aus, dass wir wieder ein gutes Ergebnis haben und hoffentlich wieder an die zwei Millionen Besucher kommen.
SafeNow-App in allen Festzelten beim Frühlingsfest
Einzelne Gerichte seien zwar ein paar Cent teurer geworden, sagte Festwirt Marcel Benz dem SWR am Montag. Doch trotz steigender Spritpreise bleibe der Bierpreis stabil - jedenfalls vorerst. Denn wie es im Herbst beim Cannstatter Wasen aussehe, könne man noch nicht genau sagen. In diesem Jahr bestehe außerdem erstmals nicht nur in ein paar, sondern in allen Festzelten die Möglichkeit, über die SafeNow-App Sicherheitspersonal zu alarmieren. Die Kosten für diesen Service würden von den Festwirten getragen, erklärte Benz.