In den Cliquenkellern ist es während der Basler Fasnacht voll und eng. Die Stimmung ist gut. Das soll auch diese Fasnacht so bleiben, betont der Basler Regierungsrat. Seit dem Brand in Crans-Montana jedoch, hat der Regierungsrat eine Verunsicherung in der Bevölkerung bemerkt. Darum wurden die Brandschutzmaßnahmen nun noch einmal geprüft.
Der Direktorin Veronika Röthlisberger von der Gebäudeversicherung Basel-Stadt zufolge, sind die Regeln im Grundsatz solide. Es ginge darum, zu sensibilisieren, sie auch wirklich durchzusetzen. Insbesondere, dass nicht mehr als 50 oder 100 Leute in den Kellern feiern - und das Freihalten der Fluchtwege.
Polizei kontrolliert während Fasnacht
An jedem Keller steht, wie viele Leute reindürfen. Kontrolliert wird das vor und während der Fasnacht von der Polizei. Neu gilt ein absolutes Feuerverbot in den Kellern. Wer sich nicht daran hält, muss nachbessern oder schließen. Der Kellermeister der Fasnachts-Clique "Dupf-Club" in Basel, Rolf Kunz, begrüßt die neuen Maßnahmen.
Man merkt, dass der Regierung die Fasnacht am Herzen liegt. Und ich bin dankbar, dass sie jetzt Maßnahmen ergriffen hat, dass wir eine reibungslose und tolle Fasnacht feiern können.
Nachbesserungen auch im Dupf-Club
Dafür hat auch der Kellermeister der Clique "Dupf-Club", nachgebessert: Der Notausgang war bisher zugestellt. Jetzt ist der zweite Fluchtweg frei zugänglich und wird besser gekennzeichnet. Das Brandunglück von Crans-Montana hat auch seine Clique animiert, genauer hinzuschauen. Und genau das will auch die Regierung machen - damit die Stimmung an Fasnacht so unbeschwert sein kann, wie in den letzten Jahren.