Große Änderungen stehen beim Freiburger Fahrradleihsystem Frelo bevor. Ab Januar 2026 werden alle bisherigen Fahrräder ausgetauscht, teilte der zuständige Regio-Verkehrsbund am Mittwoch mit. Die alten Modelle, die seit dem Start von Frelo im Jahr 2019 auf den Straßen unterwegs sind, haben demnach ausgedient. Knapp 1.200 neue Räder soll es geben, darunter erstmals auch 206 E-Bikes. Neben den neuen Fahrrädern wird auch das Stationsnetz erheblich ausgebaut.
Freiburger Fahrradverleihsystem zukünftig auch im Umland
Ab März 2026 soll es insgesamt 162 Stationen geben: 100 in Freiburg und 62 in den umliegenden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen. Im Landkreis Emmendingen sind spätestens ab März Elzach, Sexau, Kenzingen, Vörstetten, Denzlingen, Reute, und die Stadt Emmendingen dabei.
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beteiligen sich Bad Krozingen, Schallstadt, der Gewerbepark Breisgau, Ebringen, Staufen, Kirchzarten, Bötzingen, Gottenheim, Umkirch, Merzhausen und Gundelfingen.
Preise für Fahrräder bleiben stabil
Trotz der umfangreichen Modernisierung und Kosten in Höhe von über drei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre bleiben die Preise für die klassischen Fahrräder unverändert. Eine halbe Stunde kostet weiterhin einen Euro. Für Studierende sowie Besitzerinnen und Besitzer einer Regio-Karte oder des Deutschlandtickets ist die erste halbe Stunde kostenlos.
Für die neuen E-Bikes wird ein Preis von zwei Euro pro halber Stunde fällig, für Lastenräder zwei Euro fünfzig. Auch hier sparen sich Studierende sowie Besitzerinnen und Besitzer einer Regio-Karte oder des Deutschlandtickets in der ersten halben Stunde einen Euro.