Langfristige Folgen noch nicht abschätzbar

Brandopfer außer Lebensgefahr: Crans-Montana-Patienten der BG Klinik Tübingen sind stabil

Den beiden Brandopfern von Crans-Montana, die in der Tübinger BG Klinik aufgenommen wurden, geht es besser. Ein Patient wird nun in einer Klinik in seiner Heimat behandelt.

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Von Autor/in Mia Zundel

Nach dem Brandunglück im Schweizer Skiort Crans-Montana waren zwei Schwerverletzte in die Tübinger BG Klinik eingeliefert worden. Die beiden jungen Patienten sind jetzt stabil.

Brandopfer in heimatnahe Klinik verlegt

Einer von beiden konnte in ein Krankenhaus in der Nähe seiner Heimat verlegt werden und wird nun dort behandelt. Das hat ein Tübinger Arzt dem SWR gesagt. Der andere bleibe noch in der Unfallklinik auf der Intensivstation. Beide Patienten haben demnach ernsthafte Verletzungen. Ob sie ganz geheilt werden können, sei nicht absehbar. Gerade bei Brandverletzungen dürfe man die Narbenbildung nicht unterschätzen, so der behandelnde Arzt.

Patient in Stuttgart wohl kein bekannter Fußballer

Ein weiterer Schwerverletzter wird im Marienhospital in Stuttgart behandelt. Es gab Spekulationen, dass es sich bei dem Patienten um einen französischen Fußballspieler handle. Aus informierten Kreisen heißt es aber, das sei nicht der Fall.

Die Behandlung von schweren Brandverletzungen ist laut dem Marienhospital komplex. Brandwunden würden den ganzen Organismus belasten. Das Immunsystem sei geschwächt, das Infektionsrisiko erhöht. Das betroffene Gewebe müsse schnell entfernt werden. Auch die psychischen Auswirkungen dürften nicht unterschätzt werden.

In der Silvesternacht sind in Crans-Montana bei einem Brand in einer Bar 40 Menschen ums Leben gekommen. 116 Menschen wurden verletzt, die meisten schwer.

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Mia Zundel
Mia Zundel ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.

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