CureVac und BioNTech aus Mainz haben ihren Patentstreit beigelegt. Bei dem Streit ging es um die mRNA-Technologie bei Impfstoffen gegen Covid. Die Einigung sieht folgendermaßen aus: CureVac und sein Partner GSK bekommen 740 Millionen Dollar, außerdem Lizenzgebühren auf den Verkauf von mRNA-Impfstoffen gegen Covid in den USA. Im Gegenzug erteilt CureVac dafür BioNTech eine Lizenz für die Produktion von Corona-Impfstoffen in den USA.
In der Corona-Zeit war BioNTech mit dem Covid-Impfstoff zum großen Gewinner geworden. Die Tübinger Firma CureVac dagegen konnte keinen eigenen Impfstoff auf den Markt bringen. Doch CureVac hatte in der Vergangenheit viele Patente angemeldet - und warf BioNTech vor, auf Basis eben dieser Patente so erfolgreich gewesen zu sein.
BioNTech will CureVac übernehmen
Bei der Einigung dürfte eine Vereinbarung zwischen den beiden Biotech-Unternehmen eine Rolle gespielt haben. Mitte Juni hatte BioNTech bekannt gegeben, dass man mit dem Konkurrenten CureVac aus Tübingen eine Übernahme vereinbart hat. BioNTech will dafür rund 1,25 Milliarden US-Dollar zahlen.