Fans des frankophonen Kinos kommen bei der 42. Ausgabe der Französischen Filmtage eine Woche lang auf ihre Kosten. Vom 29. Oktober bis zum 5. November stehen in Reutlingen, Rottenburg, Stuttgart und Tübingen fast 200 Filmvorführungen auf dem Programm.
- Französische Filmtage: Festival für die ganze Familie
- 50 Langfilme und viele internationale Gäste
- Werkschau ehrt Léonor Serraille
- Live-Musik zu einem hundert Jahre alten Film
- Rund 20 Filmschaffende als aller Welt bei den Filmtagen
Französische Filmtage: Festival für die ganze Familie
Die neue Festivalleiterin Lisa Haußmann hat für die Französischen Filmtage eine neue Zielgruppe in den Blick genommen: Familien. Kinder ab fünf Jahren dürfen sich auf kindgerechte Filmvorführungen freuen. Begleitend dazu wird es in den Foyers der Kinos Spielangebote geben.
Als Highlight sind ein Familiensamstag in Stuttgart und ein Familiensonntag in Tübingen geplant.
50 Langfilme und viele internationale Gäste
Insgesamt stehen rund 70 Filme auf dem Programm. Viele davon wurden eigens für das Festival synchronisiert oder untertitelt, um auch einem breiteren Publikum den Zugang zu den meist französischsprachigen Werken zu ermöglichen. Auch das erwachsene Publikum soll in den Bann gezogen werden: 50 sorgfältig ausgewählte Langfilme und vier thematische Kurzfilmabende laden zum Entdecken ein.
Ergänzt wird der Filmgenuss durch Gesprächsrunden mit 20 internationalen Filmschaffenden und weitere Veranstaltungen, die sich rund um das Thema Kino drehen. Diese finden in insgesamt sechs Kinos der teilnehmenden Städte statt.
Werkschau ehrt Léonor Serraille
Besondere Aufmerksamkeit erhält die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Léonor Serraille, die für ihre feministischen und emotional tiefgründigen Filme bekannt ist.
Mit einer Werkschau ehrt das Festival ihre Arbeit. Serraille wird selbst vor Ort sein, um ihre Filme vorzustellen und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
Live-Musik zu einem hundert Jahre alten Film
Außerdem wird es wieder die Festivalrubrik "Film und Musik" geben. Gezeigt wird unter anderem der Film "Paris qui dort" aus dem Jahr 1925. Dazu wird das Duo Eunice Martins und Abril Padilla die passende Musik spielen.
Rund 20 Filmschaffende aus aller Welt bei den Filmtagen
Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Schwerpunkt zu Filmen vom afrikanischen Kontinent geben. Außerdem zeichnet eine internationale Jury erneut den besten Film des Festivals mit dem Filmtage Tübingen-Preis aus. Auch das Publikum wird nach seinem Lieblingsfilm gefragt, der ebenfalls geehrt wird. Weitere Informationen zum Programm und den Veranstaltungsorten gibt es auf der offiziellen Webseite der Französischen Filmtage.