"Frischfaser Karton" in der Krise

Wichtiger Arbeitgeber in Baiersbronn insolvent: Wie geht es für die rund 220 Beschäftigten weiter?

"Frischfaser Karton" aus Baiersbronn hat Insolvenz angemeldet. Trotzdem laufen die Maschinen weiter. Die Löhne der rund 220 Beschäftigten sind laut Insolvenzverwalter vorerst gesichert.

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Von Autor/in Christoph Wötzel

Das Baiersbronner Unternehmen "Frischfaser Karton" (Kreis Freudenstadt) hat beim Amtsgericht Rottweil Insolvenz angemeldet - der Betrieb soll vorerst weiterlaufen.

Hohe Energiepreise und schwieriger Markt als Gründe

Als Gründe nennt der vorläufige Insolvenzverwalter Brinkmann & Partner vor allem die hohen Energiepreise und ein schwieriges Marktumfeld in Europa. Das teilte die Kanzlei dem SWR mit.

Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll der Betrieb in Baiersbronn weiterlaufen. Die Löhne der rund 220 Beschäftigten seien vorerst gesichert. Für Juni, Juli und August 2026 wurde eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes in die Wege geleitet, so die Kanzlei.

"Frischfaser Karton" sucht Investor

Für "Frischfaser Karton" wird nun ein Investor gesucht. Das im Schwarzwald ansässige Unternehmen stellt seit gut 70 Jahren Karton-Verpackungen aus frischen Holzfasern vor allem für die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie her. Nach Angaben des Unternehmens sind das jährlich rund 95.000 Tonnen.

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Christoph Wötzel

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