Künftig sollen 750 Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Tübingen Platz haben. Das Land plant nun auf dem Gelände einen neuen, größeren Komplex zu bauen.
Dreimal mehr Platz für Geflüchtete
In der bisherigen Erstaufnahmeeinrichtung in Tübingen gibt es Platz für knapp 250 Menschen in Containern. Die Vereinbarung vom Land, dem Kreis Tübingen und der Unistadt sieht jetzt eine fest gebaute Unterkunft auf der gleichen Fläche vor. Das Land plant laut eigenen Angaben den Bau in zwei Abschnitten. Dadurch soll die bisherige Erstaufnahmeeinrichtung - trotz Neubau - weiter in Betrieb bleiben. Zusätzlich zu den 750 Plätzen soll es auch Notkapazitäten für 250 Personen geben.
Boris Palmer verteidigt den Neubau
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) will die Einrichtung in Tübingen gerne haben. In einem Facebook-Beitrag argumentiert er für die Einrichtung, als Unterkunft während laufender Asylverfahren. Sollte der Bedarf an Platz geringer sein, stellt das Land eines der drei Gebäude für die Stadt zur Verfügung - zum Beispiel als Wohnraum für Studierende.