Für eine bessere Gesundheitsversorgung

Mehr Geld für Zentralklinikum Zollernalbkreis als gedacht

Das Zollernalbklinikum mit seinen zwei Standorten schreibt schon länger rote Zahlen. Mit dem geplanten Zentralklinikum in Balingen-Dürrwangen soll sich das ändern.

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Von Autor/in Anna Priese

Der Zollernalbkreis bekommt für die Planung des Zentralklinikums mehr Geld von der Landesregierung als bislang eingeplant. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat am Freitag dem Landrat des Zollernalbkreises einen symbolischen Scheck von 9,5 Millionen Euro überreicht - 3,5 Millionen mehr als erwartet.

Das Geld ist für das neue Zentralklinikum in Balingen-Dürrwangen. Die zwei Standorte des Zollernalbklinikums in Albstadt und Balingen werden künftig zusammengelegt. Damit soll sich der Betrieb für das Klinikum wirtschaftlich wieder lohnen. 2023 hatte das Land Baden-Württemberg die Planungen für den Neubau in Balingen-Dürrwangen bereits mit sechs Millionen Euro gefördert. 

Zentralklinikum kostet 380 Millionen Euro 

Insgesamt soll der Neubau 380 Millionen Euro kosten und in vier Jahren fertig sein. 2025 hatte der Kreistag erneut über das geplante Zentralklinikum abgestimmt. Davor hatte es zwar schon einmal einen Beschluss gegeben - allerdings unter Vorbehalt der Finanzierung.

Eine Entscheidung über eine weitere Förderung vom Land für Planung und Bau des Projekts wird laut dem Landratsamt Zollernalbkreis noch im Jahr 2026 erwartet.

Balingen

Erneute Abstimmung wegen Finanzen Kreistag beschließt Bau des Zentralklinikums Zollernalb

Vergangenes Jahr hatten die Kreisräte den Bau des Zentralklinikums Zollernalb bereits beschlossen. Am Montag mussten sie nochmal abstimmen. Es ging um die Finanzierung der Klinik.

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Anna Priese
Anna Priese ist Reporterin für Hörfunk, Online und Fernsehen beim SWR im Studio Tübingen.

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