Ein Mann hat am Samstag bei einem Fallschirmsprung in Illertissen Glück im Unglück gehabt. Kurz vor dem Boden rettete ihm sein Reserveschirm doch noch das Leben.
Der Mann aus Friedberg bei Augsburg war am Samstagnachmittag über dem Flugplatz in Illertissen (Kreis Neu-Ulm) in 4.000 Metern aus einem Flugzeug gesprungen. Nach SWR-Informationen hatte er gemeinsam mit vier anderen Springern zeitgleich die Maschine verlassen. Die Gruppe wollte anschließend Flugtechniken im freien Fall ausprobieren.
Reserveschirm öffnet sich in letzter Sekunde
Rund 1.200 Meter über dem Boden versuchte der 38-Jährige dann, seinen Fallschirm zu öffnen. Dieser hatte sich jedoch so verheddert, dass er ihn letztlich abwerfen musste. Der erfahrene Springer, der schon mehr als 1.000 Sprünge absolviert hat, wollte daraufhin seinen Reserveschirm öffnen. Doch auch dabei gab es zunächst Probleme. Erst kurz bevor der Springer am Boden war, in 150 Metern Höhe, ging der Reserveschirm doch noch auf. Das rettete dem Mann nach Polizeiangaben vermutlich das Leben.
Fallschirmspringer knallt auf den Boden
Der Aufprall war dennoch so heftig, dass sich der 38-Jährige schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei hat keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.