Auch wenn auf der Schwäbischen Alb wenig Schnee liegt, manche Lifte haben trotzdem geöffnet. Denn es ist frostig, derzeit auch tagsüber. Ferien sind zudem auch noch. Und so tummeln sich schon am Montagvormittag vor allem Kinder und Jugendliche an den Skiliften in Laichingen und Westerheim (beide Alb-Donau-Kreis).
Skilifte mit besonderen Angeboten: Flutlichtfahren und Après-Ski
In Laichingen (Alb-Donau-Kreis) läuft der Skilift bereits wieder seit Montagvormittag 9 Uhr. Schon am Wochenende war dort viel los. Abends ist Flutlichtfahren möglich. Für den Rodelspaß bei groß und klein ist der Schlittenlift in Laichingen in Betrieb.
Skivergnügen gibt es - wie schon am Wochenende - auch wieder in Westerheim im Alb-Donau-Kreis. Zahlreiche Wintersportfans hat es zum Skilift Halde auf der Schwäbischen Alb gelockt. Bei strahlendem Sonnenschein ist jeder Bügel des Schlepplifts nach oben belegt. Von ganz klein bis groß, egal ob Fahranfänger oder Fortgeschrittene, alles ist dabei.
Und nicht nur auf Skiern geht es den Hügel runter, auch Schlitten fahren teils rasend den Hang hinab. Manche versuchen es auch einfach auf dem Hosenboden. Die Schneeverhältnisse sind noch gut, fast alles ist noch weiß. Eine Schneebar hat der Skilift Halde auch - für alle, die Lust auf Après-Ski haben.
Ein paar Kilometer weiter, in Donnstetten (Kreis Reutlingen) und in Böhmenkirch-Treffelhausen (Kreis Göppingen), laufen ebenfalls die Lifte - abends auch bei Flutlicht.
Die Lifte in Beiningen bei Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis), die Ostalblifte bei Aalen und die Albuch-Lifte bei Heidenheim-Schnaitheim sind noch geschlossen.
Winterspaß auch auf zugefrorenen Seen
Der anhaltende Frost hat auch manche Gewässer zufrieren lassen. Auf dem Federsee im Kreis Biberach waren am Wochenende zahlreiche Schlittschuhläufer, Spaziergängerinnen und Spaziergänger unterwegs. Für viele ist es das erste Mal seit Jahren, dass sie die Eisfläche eines natürlichen Gewässers betreten. So auch am dem Buschelbergsee bei Nersingen im Kreis Neu-Ulm, dort hat sich am Montag eine Gruppe zum Eisstockschießen versammelt.
DLRG Ulm warnt vor trügerischer Sicherheit auf Seen
Auf dem Baggersee bei Erbach (Alb-Donau-Kreis) hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonntag die Eisrettung trainiert. Denn Eis auf natürlichen Gewässern sei unberechenbar, warnt der Einsatzleiter der DLRG Ortsgruppe Ulm, Oliver Bernsau, auf Facebook: "Ein paar Meter können über Leben und Tod entscheiden."
Oft sieht die Eisfläche auf den ersten Blick stabil aus, das sei aber trügerisch. Pflanzen, Lufteinschlüsse und Strömungen könnten die Tragfähigkeit stark schwächen, heißt es weiter. Die DLRG mahnt zur Vorsicht und empfiehlt, natürliche Eisflächen zu meiden.