Bundesweit wird im Nahverkehr gestreikt

ÖPNV-Warnstreik - Folgen für Baden-Württemberg noch offen

ver.di ruft zu bundesweiten ÖPNV-Warnstreiks auf. In Baden-Württemberg sei nichts geplant. Man wolle am Donnerstag noch mit den Arbeitgebern verhandeln, so die Gewerkschaft.

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Stand

Der Landesbezirk der Gewerkschaft ver.di hat zunächst offen gelassen, ob es auch in Baden-Württemberg zu neuen Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommt. Die Gewerkschaft hat in Deutschland für Freitag und in manchen Regionen auch für Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen.

Warnstreik in BW soll rechtzeitig angekündigt werden

In Stuttgart gehe die Gewerkschaft am Donnerstag offen in die nächste Verhandlung und erwarte von den Arbeitgebern konkrete Vorschläge, teilte ein Sprecher des Landesbezirks mit. "Ob es auch in Baden-Württemberg zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen kann, bestimmen die Arbeitgeber am Donnerstag", sagte der Sprecher. ver.di werde Warnstreiks, die Fahrgäste betreffen, aber auf jeden Fall rechtzeitig ankündigen. Insofern dürfte ein Warnstreik am Freitag zumindest unwahrscheinlich sein.

ver.di hatte Anfang Februar bereits zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der öffentliche Nahverkehr war in weiten Teilen Deutschlands nahezu zum Erliegen gekommen. Betroffen waren Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz.

Der Warnstreik war Teil der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. In Baden-Württemberg arbeiten rund 6.700 Menschen in diesem Bereich. Für sie verhandelt ver.di mit dem hiesigen Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV).

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Das fordert die Gewerkschaft

Dieses Mal geht es nicht um höhere Löhne, sondern um den Manteltarifvertrag und damit um die Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit sowie Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe. Die Arbeitgeber hatten zuletzt mit Unverständnis auf die Ankündigung der Warnstreiks reagiert und auf die angespannte Finanzlage verwiesen.

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Susanne Veil
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