Kommt nach der Schafskälte endlich der langersehnte Sommer? Laut SWR-Wetterexperte Gernot Schütz wird es schon bald deutlich wärmer in Baden-Württemberg.
So wird das Wetter am Wochenende
Auch am Sonntag soll es bis 26 Grad warm werden - vor allem am Hochrhein - und es bleibt trocken. In der kommenden Woche klettern die Temperaturen dann weiter das Thermometer hinauf: Ab Mittwoch oder Donnerstag wird es richtig heiß, die Temperaturen können dann deutlich über 30, vielleicht sogar über 35 Grad steigen.
Die Wettervorhersage von Freitagabend:
Unwetter werden wahrscheinlicher
Die hohen Temperaturen halten voraussichtlich einige Zeit an, außerdem soll es schwül werden, so Schütz. Mit den steigenden Temperaturen steige das Unwetterpotenzial durch Schwergewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen in extrem schwülheißer Luft.
Was ist die Schafskälte überhaupt?
Ähnlich wie die Eisheiligen ist auch die Schafskälte eine kühle Witterungsphase. Sie tritt häufig zwischen dem vierten und dem 20. Juni auf, kann aber auch komplett ausfallen. Den Namen hat die sogenannte "meteorologische Singularität" tatsächlich wegen der Schafe. Für die Schafe, die vor der Schafskälte zum ersten Mal geschoren wurden, konnte der Kälteeinbruch nämlich lebensbedrohlich werden.
Siebenschläfer-Regel: Wie geht es weiter?
Darüber wie das Wetter dann im Juli wird, soll die sogenannte Siebenschläfer-Regel Auskunft geben. Die alte Bauernregel trifft laut SWR-Wetterexperte Gernot Schütz mit am besten zu - zumindest für Süddeutschland. Sie besagt, dass der 27. Juni oder sogar der Zeitraum vom 27. Juni bis zum 7. Juli, Aufschluss über die Wetterlage in den darauffolgenden Wochen gibt. Dabei kommt es laut Schütz nicht auf einzelne Tage an, sondern auf die Großwetterlage, die sich in diesem Zeitraum einstellt.