Live-Ticker zum Nachlesen: Zug im Kreis Biberach entgleist

Erster Waggon des verunglückten Zuges vom Gleis gehoben, Zuginsasse liegt auf Intensivstation, Verstopfter Schacht hat wohl Hangrutsch ausgelöst

Bei Riedlingen (Kreis Biberach) ist am Sonntagabend eine Regionalbahn entgleist. Drei Menschen kamen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Alle Informationen gibt es hier im Live-Ticker.

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Stand

Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung ermittelt

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) hat am Morgen die Ermittlungen zu dem Zugunfall bei Riedlingen aufgenommen. Laut einer Mitteilung stuft sie das Unglück als Unfall gemäß Artikel 20 Absatz 1 der europäischen Sicherheitsrichtlinie ein. Die BEU besteht seit 2017 und analysiert gefährliche Ereignisse im Bahnverkehr, Sitz ist Bonn. Bei den Ermittlungen geht es nicht um Schuld- oder Haftungsfragen. Es werden Fälle untersucht, die für die Eisenbahnsicherheit relevant sind. Das heißt, die Bundesstelle will durch ihre Untersuchungen Erkenntnisse gewinnen, die die Eisenbahnsicherheit grundsätzlich verbessern.

Live-Bericht von der Unfallstelle

Im Morgenmagazin von ARD und ZDF hat SWR-Reporterin Jenni Rieger am frühen Morgen über den aktuellen Stand nach dem Zugunglück in Riedlingen (Kreis Biberach) berichtet:

Polizei: 41 Menschen verletzt, Schacht offenbar übergelaufen

Die Polizei hat gerade weitere Einzelheiten bekannt gegeben. Demnach sind bei dem Zugunfall bei Riedlingen im Kreis Biberach gestern Abend drei Menschen ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer. Zur Unglücksursache gibt es laut Mitteilung erste Vermutungen: Durch den Starkregen im Bereich der Unfallstelle könnte demnach ein Abwasserschacht übergelaufen sein. Dieses Wasser habe einen Erdrutsch im Böschungsbereich zu den Gleisen ausgelöst. Dadurch sei der Regionalexpress aus der Schiene gesprungen. Hinweise auf Fremdeinwirkung gibt es nach Angaben der Polizei nicht.

SWR-Reporter Wolfgang Wanner mit den neuesten Erkenntnissen der Polizei:

Ersatzverkehr zwischen Donaueschingen und Ulm

Der Bahnverkehr zwischen Munderkingen und Herbertingen ist nach dem schweren Unglück eingestellt - wie lange, ist noch unklar, teilt die Bahn auf ihrer Internetseite mit. Für den verunglückten Regionalexpress RE55 fahren laut Bahn seit 5 Uhr Busse im Ersatzverkehr zwischen Herbertingen und Munderkingen. Zwischen Ulm Hauptbahnhof und Munderkingen seien die Züge der SWEG unterwegs. Zwischen Herbertingen und Sigmaringen verkehrten die Züge der DB Regio Baden-Württemberg. Die Deutsche Bahn verweist außerdem auf die Hotline für Betroffene und Angehörige unter 0800/311 1111.

Einsatzkräfte auf dem Gleis bei Riedlingen, eine Delle ist mit weißer Farbe markiert.
Der Starkregen könnte am Sonntag dazu geführt haben, dass ein Abwasserschacht überlief und das Wasser die Böschung ins Rutschen brachte. Der überspülte Abschnitt ist in der Nacht markiert worden.

Alles Neue von der Unglücksstelle und aus Baden-Württemberg

Nach dem schweren Zugunglück in Riedlingen (Kreis Biberach) halten wir euch in diesem Ticker weiter auf dem Laufenden. Was es sonst noch Aktuelles aus Baden-Württemberg gibt, erfahrt ihr wie gewohnt in unserem BW-Newsticker am Morgen, heute mit Simon Ukena.

Baden-Württemberg

Das war der BW-Newsticker am Montagmorgen ++ Erdrutsch wohl Ursache für schweres Zugunglück mit drei Toten ++ Lipowitz Dritter bei Tour de France ++ Hitler noch Ehrenbürger in Offenburg? ++

Kurz und informativ - das Wichtigste für den Morgen und den Tag. Aktuelle Nachrichten für Baden-Württemberg live in unserem SWR Aktuell Newsticker.

Der Morgen nach dem Unglück

In den frühen Morgenstunden nach dem Zugunglück gibt es noch nicht viel Neues zur Ursache. Fachleute der Bundespolizei haben in der Nacht weiter Spuren gesichert. Auf der Plattform X kondolieren Bundespolizei und Deutsche Bahn den Angehörigen und sprechen von einer "unbekannten Ursache" für das Unglück.

+++ Aktuell +++Am Sonntagabend ist es gegen 18:10 Uhr zwischen #Riedlingen und #Munderkingen zu einem schweren Zugunglück gekommen. Dabei sind zwei Waggons eines Regionalexpress entgleist.Alle Informationen dazu in der Pressemitteilung:https://t.co/RmUzl7RapW@PolizeiUL

Bei #Riedlingen ist heute ein Regionalzug auf dem Weg von Sigmaringen nach Ulm aus unbekannter Ursache entgleist. Derzeit ist die genaue Lage noch unklar. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern und allen, die das Erlebte nun verarbeiten müssen. Mehr Infos folgen.

Mehrere Spitzenpolitiker erwartet: Wie geht es heute weiter?

Nachdem kurz nach dem Unfall bereits der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor Ort war, wird heute der Besuch von weiteren Spitzenpolitikern erwartet. Neben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sein Kommen angekündigt. Nach SWR-Informationen wollen zudem Bahnchef Richard Lutz und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) in die Nähe der Unfallstelle kommen. Außerdem sollen laut Polizei die Aufräum- und Bergungsarbeiten und die Suche nach der Ursache des Unfalls fortgeführt werden.

Aufräumarbeiten nach dem Zugunglück

Bereits kurz nach dem Zugunglück haben die Einsatzkräfte die Bergungs- und Aufräumarbeiten aufgenommen. Am Unfallort waren dem baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU) zufolge mehrere Hundert Einsatzkräfte mit entsprechendem Gerät und sechs Rettungshubschrauber im Einsatz. Auch Einheiten des Bayerischen Roten Kreuzes unterstützen im Nachbar-Bundesland. Laut der Polizei wird am Montagvormittag verkündet, wie es weitergehen soll.

Zug im Kreis Biberach entgleist: Was wir wissen

Bei einem Zugunglück am Sonntagabend bei Riedlingen im Kreis Biberach sind nach aktuellen Angaben der Polizei drei Menschen ums Leben gekommen, rund 50 wurden verletzt, 25 von ihnen schwer. Ursache könnte ein Hangrutsch gewesen sein. Zuvor hatte es in der Region starke Regenfälle gegeben. Der Zug war auf der Strecke von Sigmaringen nach Ulm unterwegs, als er gegen 18:10 Uhr entgleiste. Nach Angaben der Bundespolizei befanden sich rund 100 Menschen in dem Regionalexpress. Die Einsatzkräfte bereiten sich darauf vor, die entgleisten Waggons von den Gleisen zu bergen. Die Bahnstrecke ist bis auf Weiteres gesperrt. Die Polizei Ulm hat ein Hilfetelefon eingerichtet. Angehörige können sich unter der Nummer 0731/188 1122 melden. Zudem wurde eine Sammelstelle im Bürgerzentrum Daugendorf eingerichtet. Adresse: Haldenrain 3, 88499 Riedlingen. Die Deutsche Bahn hat für Betroffene und deren Angehörige eine kostenlose Sonder-Hotline unter 0800/311 1111 eingerichtet. Außerdem stünden Notfallseelsorger und Krisenpsychologen für betroffene Reisende und Mitarbeitende bereit.

Wie ist die aktuelle Lage vor Ort?

Laut des Polizeipräsidiums Ulm werden die Arbeiten am Unfallort am Montagmorgen fortgeführt. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, wurden die Verletzen in umliegende Kliniken gebracht. Wie es weitergehe, werde in der Früh bekannt gegeben. Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte: Die Polizei prüft, ob das Unglück im Zusammenhang mit einem Unwetter steht. Zudem ist noch unklar, wann Züge auf dem betroffenen Abschnitt wieder fahren können.

Lokführer starb bei Zugunglück

Unter den Toten sind laut Kreisbrandmeisterin des Landkreises der Lokführer und ein weiterer Mitarbeiter der Deutschen Bahn. Eine weitere Person kam am Sonntagabend bei dem Unfall in Riedlingen (Kreis Biberach) ums Leben. Rund 50 Menschen wurden verletzt, 25 von ihnen schwer.

Verletzte standen unter Schock

Kurz nach dem Zugunglück wurde im Uniklinikum Ulm Katastrophenalarm ausgelöst. Rund 120 Mitarbeitende wurden zusammengezogen, so Florian Gebhard, Chef der Unfallchirurgie. Die verletzten Menschen standen unter dem Eindruck der Ereignisse und waren geschockt.

Mitarbeiter der Deutschen Bahn stirbt bei Zugunglück

Unter den drei Toten befindet sich nach Angaben der Kreisbrandmeisterin des Landkreises Biberach mindestens ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn.

25 Menschen schwer verletzt

Es gibt neue Informationen darüber, wie viele Menschen verletzt wurden und wie stark: Rund 50 Personen wurden verletzt, darunter 25 Menschen schwer. Das sagte die Kreisbrandmeisterin des Landkreises Biberach am Unfallort.

Bild von Schienen mit "Delle"

In den Sozialen Netzwerken wundern sich Nutzer über dieses Bild:

Wie viele Verletzte es bei der Entgleisungen eines Zuges bei Riedlingen im Kreis Biberach gegeben hat, ist am Sonntagabend unklar.

Die Gleise wirken ungewöhnlich verschoben. Der SWR fragte mehrere Bahnexperten nach ihrer Meinung. In der Tat dürfte es diese "Delle" nicht geben. Die Gleise liegen daher nicht so, wie sie es nach Ansicht der Eisenbahner sollten, um einen normalen Betrieb zu ermöglichen.

Bischof dankt Einsatzkräften

Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat am späten Abend seine Trauer und sein Entsetzen ausgedrückt. "Meine Gedanken sind bei den Verstorbenen, den Verletzten und den Angehörigen. Ihnen gilt mein Gebet", schreibt der Limburger Bischof auf der Plattform X. Er dankte den Rettungskräften und Notfall-Seelsorgeteams: "Danke, dass Sie da sind."

Auch Kretschmann und Bundesverkehrsminister Schnieder kommen

Es war bereits zuvor Thema hier im Live-Ticker: Nach SWR-Informationen wollen unter anderem Bahnchef Richard Lutz und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) morgen in die Nähe der Unfallstelle kommen. Nun wurde bekannt, dass auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) vor Ort sein werden. Der Besuch soll wenige hundert Meter von der Unglücksstelle entfernt stattfinden.

Mehrzahl der Verletzten nach Ulm gebracht

Viele der zahlreichen Verletzten nach dem Zugunglück sind nach Ulm gebracht worden. Laut Uniklinikum werden derzeit zehn verletzte Personen versorgt. "Vielen Dank an unsere Mitarbeitenden, die schnellstmöglich vor Ort waren und nun im Einsatz sind, um die verletzten Personen zu versorgen!", schreiben die Verantwortlichen in einem Posting auf Instagram. Am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm werden aktuell 14 Menschen stationär versorgt.

Bundesverkehrsminister: "Gesamtes Ausmaß des Unglücks noch nicht absehbar"

Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat sich nach dem tödlichen Zugunfall geäußert und die Lage vor Ort als "erschütternd" bezeichnet. "Aktuell lässt sich das gesamte Ausmaß des Zugunglücks bei Riedlingen nur erahnen." Man stehe im engen Austausch mit der Bahn und unterstütze, "wo wir können", so der Bundesminister. "Unsere Experten sind unterwegs, um gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden die Unfallursache zu untersuchen."

Anzeichen verdichten sich: Erdrutsch könnte Unglücksursache sein

War ein Erdrutsch die Ursache für das Unglück mit mindestens drei Toten? Die Ursache gerät immer mehr in den Fokus der Ermittler. "Es hat hier starke Regenfälle gegeben, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch der Starkregen und ein damit verbundener Erdrutsch-Unfall ursächlich gewesen ist", sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Unfallort. Das sei nun Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Verletzte alle versorgt - Bergung der Waggons im Fokus

Fast vier Stunden sind seit dem Zugunglück vergangen, die Verletzten sind mittlerweile alle versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das berichtete die Biberacher Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller dem SWR. Man werde jetzt die Bergung der Waggons von den Gleisen vorantreiben. Die Strecke werde "morgen definitiv noch nicht wieder befahrbar sein".

Ein Zug ist bei Riedlingen entgleist, mehrere Menschen sind bei dem Zugunglück gestorben.

Deutsche Bahn: Unterstützen bei Aufklärung

Auch die Deutsche Bahn hat sich mittlerweile zum tödlichen Zug-Unglück bei Riedlingen geäußert. Man sei "tief bestürzt über eine Zugentgleisung mit mehreren Toten und vielen Verletzten", so die Bahn in einer Mitteilung. Die Behörden würden derzeit die Hintergründe ermitteln und dabei von der DB voll unterstützt. Der Zugverkehr ist auf der Strecke unterbrochen. Reisende zwischen Munderkingen, Mengen und Sigmaringen werden gebeten, sich auf Bahn.de oder dem DB Navigator und anderen Fahrplanauskünften vor Antritt der Reise zu informieren.

Innenminister Strobl: "Bin den Einsatzkräften sehr dankbar"

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat sich im Gespräch mit dem SWR geschockt über die Ereignisse im Kreis Biberach geäußert: "Meine Gedanken sind in allererster Linie bei den Angehörigen der Toten und den Verletzten", so der CDU-Politiker, der sich am Abend vor Ort ein Bild über die Lage machte. Es seien sehr schnell mehrere hundert Einsatzkräfte im Einsatz gewesen: "Ich bin den Einsatzkräften sehr dankbar", so Strobl. Zur Unfallursache könne man aktuell noch nichts sagen.

Schwerverletzter wird in Tübingen behandelt

Viele der bei dem Zugunglück verletzten Personen sind bereits in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Ein Schwerverletzter wird nach SWR-Informationen aktuell am Universitätsklinikum Tübingen versorgt.

Trauerdelegation soll morgen an Unfallort kommen

Um sich ein Bild vom Ausmaß des Zugunglücks zu machen, haben sich morgen nach SWR-Informationen unter anderem Bahnchef Richard Lutz und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) angekündigt.

Bilder zeigen Hangrutsch an Bahnstrecke

Die Anzeichen verdichten sich, dass ein Hangrutsch eine mögliche Ursache für das Unglück gewesen sein könnte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zogen in den frühen Abendstunden unwetterartige Gewitter über die Region. Lokal seien in kurzer Zeit 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter gefallen. Allerdings habe der DWD am genauen Unglücksort keine Messstation, um für dort konkrete Angaben machen zu können.

Ein Hangrutsch an der Bahnstrecke Munderkingen-Ulm bei Riedlingen. Dort ist ein Personenzug entgleist.
Erde liegt nach einem Hangrutsch auf den Gleisen. Der Regionalexpress ist im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zwiefaltendorf und Zell entgleist. Bei dem Zugunglück im Südosten Baden-Württembergs sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Rettungshubschrauber bringen Verletzte in Kliniken - Hochbetrieb in Krankenhäusern in Ulm

Kurz nach dem Unglück sind die ersten Rettungshubschrauber eingetroffen, um Verletzte in umliegende Krankenhäuser zu transportieren. Nach SWR-Informationen herrscht in den Notaufnahmen der Krankenhäuser in Ulm Hochbetrieb, alle verfügbaren Ärzte sind alarmiert worden.

Vier Rettungshubschrauber stehen auf einem Feld nahe des Bahnunglücks.
Vier Rettungshubschrauber stehen auf einem Feld nahe des Bahnunglücks. Ein Personenzug ist im Kreis Biberach zwischen den Ortsteilen Zweifaltendorf und Zell entgleist.

Kretschmann: "Bin erschüttert"

Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich nach dem Zugunglück bei Riedlingen geäußert. "Ich bin erschüttert von dieser tragischen Nachricht. Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer", so der 77-Jährige. Das gesamte Ausmaß des Zugunglücks sei derzeit noch nicht vollständig absehbar, aber man tue alles, um die Rettungskräfte zu unterstützen und die Ursachen des Unglücks umfassend aufzuklären.

Kanzler kondoliert Angehörigen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach dem Zugunglück mit drei Toten und mehreren Verletzten bestürzt geäußert. "Wir trauern um die Opfer. Ihren Angehörigen spreche ich mein Mitgefühl aus", schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. "Mit dem Innenminister und dem Verkehrsminister stehe ich im engen Kontakt und habe sie gebeten, die Rettungskräfte mit allen Mitteln zu unterstützen", schrieb Merz außerdem.

Polizei bestätigt drei Tote und weitere Schwerverletzte

Jetzt bestätigt auch die Polizei: Bei dem Zugunglück sind drei Menschen ums Leben gekommen, insgesamt wurden mindestens 34 Menschen verletzt. Was den Unfall ausgelöst haben könnte, sei demnach Gegenstand der Ermittlungen. Bis auf Weiteres bleibe die Zugstrecke und die anliegende Straße für den Verkehr gesperrt. Von der Bahn wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für Angehörige wurde eine Sammelstelle im Bürgerzentrum Daugendorf eingerichtet.

Ob es Tote gibt bei der Entgleisung eines Personenzugs bei Riedlingen im Kreis Biberach, ist unklar.