Diversity-Day

Mutmacher:innen aus RLP - Diese Menschen machen sich für die Queere Community stark

Queere Menschen leben mit der Angst vor Gewalt, Hass und Hetze. Doch in Rheinland-Pfalz engagieren sich Menschen seit Jahren für die LGBTQIA+-Community. Wir zeigen, was ihnen Mut macht und warum sie nicht verstummen.

Teilen

Stand

Von Autor/in Fridolin Skala, Emanuel Eßling

Der 27. Mai 2025 ist Diversitäts-Tag. Organisationen, die die "Charta der Vielfalt" unterzeichnet haben, sind an diesem Tag besonders aufgerufen, sich für Vielfalt einzusetzen und auf Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Hass aufmerksam zu machen. So soll das gesellschaftliche Bewusstsein für Vielfalt gestärkt und ein Bewusstsein für unterschiedlichen Dimensionen der Vielfalt geschaffen werden - darunter Geschlecht, Religion, sexuelle Orientierung, körperliche Verfassung, soziale Herkunft.

Für uns ein guter Anlass, noch einmal Menschen in den Vordergrund zu stellen, die sich in Rheinland-Pfalz besonders gegen Queerfeindlichkeit und für die Gleichberechtigung von Personen aus der LGBTQIA+-Community einsetzen*:

Janboris Ann-Kathrin Rätz: "Die Uhren nicht zurückdrehen"

Für Janboris Ann-Kathrin Rätz geht es beim Engagement für queere Menschen nicht nur um die eigenen Rechte als nicht-binäre Person. "Ich kämpfe für Respekt, Menschenwürde, Nächstenliebe und Freiheit. Wir sind eben erst dann frei, wenn wir alle frei sind und nicht nur ein paar", sagt Rätz, Moderator*in und Workshopleiter*in aus Mainz.

Janboris Ann-Kathrin Rätz trägt einen Pulli mit der Aufschrift "Queer up your live!" und setzt sich als "nicht-binäre Moderator*in" für queere Menschen in RLP ein.
Bekannt wurde Janboris Ann-Kathrin Rätz unter anderem als Fernsehmoderator des SWR. Heute arbeitet Janboris Ann-Kathrin freiberuflich und setzt sich für die Gleichberechtigung und Akzeptanz queerer Menschen ein. Toni Bongert

Jede einzelne Person müsse sich ihrer Privilegien bewusst werden und verstehen, dass Minderheitenrechte auch mit dem eigenen Leben zu tun hätten: "Wenn jetzt rechte Parteien mit faschistischen Zügen, wie in den USA, wieder dran sind, dann haben nicht nur marginalisierte Gruppen ein Problem. Das haben wir dann alle." Das träfe vielleicht zuerst Trans- oder Homosexuelle, Schwarze oder Menschen mit Migrationshintergrund. Aber auf der Liste von Begriffen, mit der Donald Trump Bilder auf Internetseiten der US-Army löschen lasse, stehe auch das Wort "women".

Wir können nicht wieder in diese Zeit zurückgehen und sagen: 'Nee, Respekt, Menschenwürde machen wir nicht mehr.' Da bin ich dagegen!

Miteinander zu reden sei der Grundbaustein, wirbt Rätz. Er trete auch außerhalb seiner Bubble auf, sei sichtbar, komme ins Gespräch. "Die Leute nehmen wahr, ich bin nicht nur ein Weirdo mit einem Kleid, sondern mehr als trans* und ich möchte auch unsere Gesellschaft mitgestalten." Damit aber alle mitgestalten könnten, müssten die Leute so sein dürfen, wie sie sind, erklärt er. "Wenn meine komplette Energie immer nur da rein fließt, wie ich sein muss, habe ich nachher keine Kappas [Kapazitäten] mehr, um die Dinge zu gestalten, die wichtig sind."

Auf die Frage, ob es Dinge gibt, die ihn positiv in die Zukunft blicken lassen, ist Rätz zwiegespalten. Es sei mittelfristig nicht die Frage, ob, sondern nur wann die Entwicklung aus den USA in Deutschland ankomme. "Langfristig aber glaube ich, dass es keine Alternative gibt. Denn nur über Diversität und Vielfalt lassen sich die Sachen anpacken, die wir als Gesamtgesellschaft wuppen müssen. Den Luxus, sichtbar queere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, mit Kopftuch, Kippa und vielen Tattoos und viele mehr auszuschließen, können wir uns langfristig nicht leisten. Das macht mir Hoffnung."

Maxi Frank: Die ältere Generation auf dem Land wird offener

Wenn beim queeren Jugendtreff in Hillesheim (Landkreis Vulkaneifel) Not am Mann oder der Frau ist, ist Maxi Frank da. Er streift seinen Dienstpullover über und aus dem Teilnehmer Maxi wird der ehrenamtliche Betreuer für die Jugendlichen, die einmal im Monat in ihrem Safe Space zusammenkommen. Dann organisiert er Spiele oder besorgt Material, um Freundschaftsbänder zu knüpfen - je nachdem was sich die Teilnehmenden wünschen.

Maxi Frank steht vor einer Wand mit Graffito. Er trägt einen schwarzen Pullover mit dem Logo der "Häuser der Jugend".
Maxi Frank ist im queeren Treff in Hillesheim (Vulkaneifel) aktiv und setzt sich für Offenheit gegenüber Queeren auf dem Land ein.

Dass der queere Treff zustande gekommen sei, sei nicht selbstverständlich, berichtet Frank, weil es vor allem in der älteren Generation auf dem Land Widerstände gebe. "Sich dann zu outen und zu so einem Treffen zu gehen, obwohl hier jeder jeden über ein paar Ecken kennt, da hat man einfach Angst vor." Ihm sind die Begegnungen in Hillesheim aber wichtig: "Ich bin selbst bisexuell und habe durch den Treff gelernt, dass man viel mehr darüber reden sollte, statt die Dinge nicht zeigen zu dürfen."

Im Zusammenhang mit Queerfeindlichkeit beschäftigt ihn derzeit am meisten, dass so viele Menschen bei der vergangenen Bundestagswahl die AfD gewählt haben, obwohl sie offen homophob sei und gleichgeschlechtliche Ehen ablehne. "Es sind so viele Leute, da frage ich mich schon: 'Bin ich in Ordnung, bin ich gut genug, so wie ich bin?'" Auch wenn die Wahl schon wieder etwas her ist, kommen die Fragen und Gefühle wie Angst, Sorge und Traurigkeit immer wieder in ihm hoch.

Die ältere Generation tastet sich langsam an das Thema heran und man wird inzwischen offener akzeptiert.

Mut macht Frank außerdem, dass die ältere Generationen sich langsam an das Thema herantaste und man offener akzeptiert werde. So schlimm wie früher sei es nicht mehr. Seiner Mutter hat er trotzdem nichts von seiner Bisexualität erzählt und spricht in einem Umfeld, in dem Bekannte seiner Mutter sind, auch nicht darüber. Dass sie durch den Artikel davon erfahren könnte, nimmt er in Kauf. "Dann ist es so. Ich setzte mich lieber mit meinem Namen ein, anstatt zu schweigen, um zu zeigen, man muss sich zeigen", sagt Frank.

SWR-Dokumentation Jugend in Rheinland-Pfalz - Träume, Krisen, Chancen

Es wird viel über "die Jugend" gesprochen, aber wenig mit ihr. Es gibt Vorurteile wie: "faul", "handysüchtig" oder wahlweise: "unpolitisch" und "radikal". Aber stimmt das überhaupt?

Zur Sache Rheinland-Pfalz Extra: Träume, Krisen, Chancen – Die Jugend-Doku SWR RP

Vincent Maron: "Queere und nicht queere Menschen schätzen unsere Arbeit"

Schon während des Studiums hat Vincent Maron sich in einer Gruppe für queere Sichtbarkeit eingesetzt und wurde Mitglied im Verein "Schmit-Z Queeres Zentrum Trier". Danach wurde er fester Mitarbeiter, ist seitdem für Fort- und Weiterbildungen verantwortlich und versucht mit dem Team zusammen "alles, was an Aufgaben anfällt, zu koordinieren und über die Bühne zu bringen".

Vincent Maron im weißen T-Shirt. Er arbeitet im Queeren Zentrum Trier.
Im Queeren Zentrum Trier sind rund 400 Menschen aktiv, die die queere Szene beleben und sich für die Community stark machen. Vincent Maron ist Teil der Vereinsführung. Vincent Maron

Das "Schmit-Z" gibt es seit 15 Jahren in Trier. Ein queeres Zentrum des Vereins, der Kulturarbeit leistet, um die Community durch Veranstaltungen wie den Rosa Karneval, Filmabende, Theaterveranstaltungen, CSD und vieles mehr zu stärken. Zum IDAHOBIT am 17. Mai gab es beispielsweise einen Aktionstag für Jugendliche.

Außerdem betreibt der Verein den "Queergarten", ein gastronomisches Angebot in der Trierer Innenstadt. Am Außenbereich des Queergartens gab es zuletzt einen Vandalismus-Vorfall, der mithilfe der Polizei geklärt werden konnte. Immer mehr queere Menschen erzählen Vincent von Diskriminierung und Gewalt. Das Zentrum sei da, um diesem Trend entgegen zu steuern. "Wir wollen unsere Arbeit weitermachen können, also finanziell, mit Ehrenamtlichen, aber vor allem durch Akzeptanz der Trierer und Triererinnen", sagt Vincent. Trotz der sich häufenden Diskriminierungen wachse der Verein weiter, über 400 Mitglieder zählt "Schmit-Z" mittlerweile.

Das macht natürlich Mut, dass queere und nicht queere Menschen unsere Orte aufsuchen und uns das Feedback geben, dass unsere Arbeit wichtig ist und wertgeschätzt wird.

Joanna Morbach und David Pütz setzen sich für Akzeptanz und Sichtbarkeit ein

Eine Straftat anzuzeigen, kostet viele Menschen Überwindung. Und geht es um Diskriminierung, steige die Hürde zusätzlich. "Wir wollen, dass alle Anzeigen bei der Polizei sensibel aufgenommen werden", sagt Joanna Morbach von der Ansprechstelle für lesbische, schwule, bisexuelle, transidente und intergeschlechtliche Menschen (AS LSBTI*) auf dem Polizeipräsidium Koblenz.

Die Person soll sich verstanden fühlen und nicht von der Polizei zusätzlich ein schlechtes Gefühl vermittelt bekommen.

Die Ansprechstelle der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz ist auf diversen CSDs, beim Rheinland-Pfalz-Tag, dem Ehrenamtstag und vielen weiteren Veranstaltungen mit einem Stand vor Ort, stellt sich vor, klärt auf und kommt ins Gespräch - und noch viel wichtiger: Immer, wenn Menschen innerhalb der Polizei oder aus der Gesellschaft mit Diskriminierung in Kontakt kommen, ist die Ansprechstelle erreichbar.

Seitdem die Polizei daran arbeite, für die queere Community da zu sein, gebe es "eigentlich keine Hürde mehr" für Menschen, mit negativen Erfahrungen zur Polizei zu gehen. Aus der Vergangenheit hänge aber mitunter noch ein anderes Bild der Polizei in den Köpfen. "Diese Hemmschwelle wollen wir abbauen mit unserer Arbeit", sagt Pütz, "dafür müssen wir offen sein und vor allem sichtbar für die Menschen."

Mainz

Mitarbeiter der Stadt unter Verdacht Polizei Mainz ermittelt nach queerfeindlicher Beleidigung am Rheinufer

Die Polizei ermittelt in einem Fall von queerfeindlicher Beleidigung. Ein Mitarbeiter der Stadt Mainz soll Passagiere eines Ausflugsschiffes diskriminiert haben.

SWR4 am Nachmittag SWR4

Joanna Morbach und David Pütz, Polizisten im Präsidium Koblenz, stehen vor einem Streifenwagen.
Joanna Morbach und David Pütz sind im Polizeipräsidium Koblenz als Ansprechpartnerin und Ansprechpartner für queere Menschen innerhalb der Polizei und für Bürger und Bürgerinnen aktiv. Wer Diskriminierung oder Hass aufgrund seiner Sexualität erfährt, kann sich an sie wenden.

Hasskriminalität gegen queere Menschen ist allgegenwärtig

David Pütz hat selbst im familiären Umfeld Diskriminierung miterlebt. "Das hat mir klargemacht, dass ich selbst für Toleranz einstehen will", sagt Pütz. Und das Thema Hass ist auch für Morbach allgegenwärtig. Die Verrohung der Sprache und die Umgangsformen im Internet sorgen sie. Aber die beiden können auch Mut schöpfen, und zwar aus ihrer Arbeit. Man bekomme häufig nach Einsätzen von Opfern, aber auch mutmaßlichen Tätern gesagt, dass die Personen sich gut aufgehoben gefühlt hätten. Das zeige, dass die Arbeit und auch die Ansprechstelle wichtig seien, meint Pütz.

Kaiserslautern hat eine große queere Community - und jetzt auch einen CSD

"Wir müssen auch hier in Lautern was machen", so habe Lena Karch, eine der Organisatorinnen des ersten Kaiserslauterer Christopher Street Days, festgestellt, dass die queere Szene auch in der Pfalz ein eigenes Fest mit Umzug und Party brauche. Den Verein "Queeres Zentrum Kaiserslautern" gibt es seit drei Jahren.

Ich habe hier in der queeren Community darauf gepocht, dass wir auch einen CSD brauchen.

Zu Anfang habe es noch "zurückhaltende Ängstlichkeit" in der Community gegeben, sagt Karch. Die Community in KL, gibt Robin Roth vom SchwuLesBischen Stammtisch an, habe starke Vorbehalte gehabt, weil die Pläne zu Beginn übergroß gewesen seien. Mittlerweile habe man sich aber geeinigt und es werde zum CSD am 30. August einen Demonstrationszug durch die Fußgängerzone geben und anschließend eine große Party auf dem Schillerplatz. Zum IDAHOBIT stellt das größere Netzwerk "Queer KL" auch einen Infostand in der Fußgängerzone auf.

LGBTQIA+-Community sorgt sich vor weltweitem Rechtsruck

Das drängendste Problem ist für Lena Karch der weltweite Rechtsruck. Die Einstellung von Diversitätsprogrammen in großen Unternehmen, jüngst bei SAP, das "ist ein richtig großes Problem".

Wir laufen im Moment rückwärts, und zwar relativ schnell. Da muss man sich dagegenstellen, den Mund aufmachen und Gesicht zeigen.

Aber die queere Community sei stärker und mutiger geworden. Widerständen wie dem Abspringen von Sponsoren bei Paraden zum Trotz stelle die Gemeinschaft ihre Veranstaltungen auf die Beine und sei in sich geschlossener, als sie das noch vor einigen Jahren gewesen sei. "Es gibt sehr viel mehr Einigkeit und der Kern der Community steht zueinander", sagt Karch.

Lena Karch ist neben ihren Tätigkeiten in der queeren Szene in Kaiserslautern auch politisch für die Linke in der Westpfalz tätig.

Die 54-jährige Lena Karch stellt mit ihren Mitstreiterinnen in diesem Jahr erstmals einen eigenen CSD-Umzug in Kaiserslautern auf die Beine.
Die 54-jährige Lena Karch stellt mit ihren Mitstreiterinnen in diesem Jahr erstmals einen eigenen CSD-Umzug in Kaiserslautern auf die Beine. freie Verwendung, Foto von Lena Karch

Ruth Gleißner: "Vernetzung. Vernetzung macht Mut!"

Die Vorsitzende des deutschlandweit aktiven Vereins "Netzwerk katholischer Lesben" kommt aus Mainz. Das Netzwerk ist unabhängig von der Amtskirche, aber "mittlerweile sind wir von den Bischöfen anerkannt," sagt Gleißner. Sie ist seit 20 Jahren im Netzwerk. Seit zehn Jahren ist es ein eingetragener Verein, der eine Anlaufstelle und einen Schutzraum für lesbische Frauen inner- und außerhalb der katholischen Kirche bietet.

"Einerseits bin ich christlich sozialisiert und andererseits bin ich eben lesbisch und will mich nicht verleugnen!"

In der katholischen Kirche sei sie nie tätig gewesen, aber eben immer gläubig. Im Verein soll für alle Frauen liebenden Frauen ein "spiritueller Rahmen" geschaffen werden. Sie sind auf Kirchentagen mit Ständen vor Ort und treffen sich regelmäßig zum Gesprächskreis.

Gleißner macht besonders der härtere Ton gegen Queere Sorgen. "Und natürlich die immer gegenwärtige Gewalt gegen Frauen", ergänzt sie. Wenn sie sich die USA ansehe und beispielsweise Gerichtsurteile in Großbritannien, ist Gleißner beunruhigt: "Wir müssen wirklich aufpassen, dass diese Transfeindlichkeit nicht auf Deutschland überschwappt." Oft werde Diskriminierung auch in europäischen Ländern als Frauen- oder Kinderschutz getarnt.

Ruth Gleißner, Vorsitzende des Vereins "Netzwerk katholischer Lesben", engagiert sich für Frauen liebende Frauen, die gläubig sind.
Ruth Gleißner, Vorsitzende des Vereins "Netzwerk katholischer Lesben", engagiert sich seit 20 Jahren für Frauen liebende Frauen, die in der Kirche aktiv sind oder waren.

Aber die Anerkennung wächst und das mache Mut. Dass etwa der vor Jahren noch IDAHO genannte Tag gegen Diskriminierung von Queeren nun IDAHOBITA heiße und gleichermaßen auch Bi-, Inter-, Trans- und Asexuelle mit einschließe, zeige bereits, dass die Gesellschaft offener werde und sich marginalisierte Gruppen auch stärker ins Außen trauen. "Vernetzung. Vernetzung macht Mut!", sagt Gleißner.

Was die katholische Kirche betrifft, so sei sie "vorsichtig optimistisch". Natürlich sei sie nicht mit der katholischen Sexualmoral einverstanden. Aber der Weg des neuen Papsts, der den Synodalen Weg weitergehen will, "sollte uns anspornen, noch weltoffener zu werden".

* Hinweis: Dieser Text ist in leicht veränderter Form am 17. Mai 2025 zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA) erschienen.

RLP

Viele Attacken, wenige Anzeigen Gewalt gegen queere Menschen nimmt zu

Seit fünf Jahren ist bundesweit ein Anstieg der Straftaten gegenüber der queeren Community zu beobachten. Und die Dunkelziffer dürfte riesig sein - auch in Rheinland-Pfalz.

Mainz

Zeichen für Vielfalt und Gleichstellung Erste queere Ampelmännchen in Mainz

Mainz hat die ersten Fußgängerampeln präsentiert, die ein queeres Ampelpärchen zeigen. Die gleichgeschlechtlichen sowie gemischtgeschlechtlichen Paare sind in der Kaiserstraße.

SWR4 am Freitag SWR4

Mehr Straftaten gegen Queere in RLP: Das sind die Gründe

Die Queer-Feindlichkeit in Rheinland-Pfalz nimmt zu, vor allem in Social Media. Polizistin Diana Gläßer über die Gründe und was ihrer Meinung nach dagegen getan werden kann.

Versteckspiel für die wahre Liebe – Mina Karisik

Mina ist frisch mit ihrem Freund verlobt, als sie sich in ihre Freundin verliebt. Einziges Problem: Ihre Familie darf es nicht wissen. 10 Jahre versteckt sie ihre Liebe zu Frauen.

Gesellschaft Queer und alt – Zwischen Pride und Einsamkeit

Diskriminierung prägt viele queere Menschen bis ins Alter. In Seniorenheimen fürchten sie Ausgrenzung und Einsamkeit. Doch das Bewusstsein für die Bedürfnisse einer vielfältigen älteren Generation wächst.

Das Wissen SWR Kultur