Erstmal keine neuen Unwetter erwartet

Gewitter in RLP - Stromausfälle in der Eifel behoben

Über Rheinland-Pfalz haben am Wochenende heftige Gewitter für Abkühlung gesorgt. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm fiel in einigen Gemeinden zeitweise der Strom aus.

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Stand

Schon am Samstagnachmittag hatten bei feucht-heißer Luft mit bis zu 35 Grad erste kräftige Gewitter eingesetzt. Betroffen war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zunächst der Norden des Landes. Die Autobahnpolizei Montabaur berichtete von kurzzeitigem heftigem Regen und Aquaplaning auf der A3 bei Deesen. Über Schäden gibt es keine Meldungen.

Die Autobahnpolizei Montabaur berichtete von kurzzeitigem heftigem Regen auf der A3 bei Deesen.
Die Autobahnpolizei Montabaur berichtete von kurzzeitigem heftigem Regen und Aquaplaning auf der A3 bei Deesen.

Strom in der Westeifel wieder da

Anders sah die Lage im Eifelkreis Bitburg-Prüm aus. In einigen Orten ist am Sonntagmorgen wegen des Unwetters zeitweise der Strom ausgefallen. Nach Angaben des Betreibers Westnetz waren davon hunderte Haushalte betroffen. Laut Westnetz hatten etwa in der Gemeinde Winterspelt bis zu 700 Anwohner fast zwei Stunden keinen Strom, nachdem gegen 4:30 Uhr ein Blitz eingeschlagen hatte.

In der Stadt Neuerburg in der Verbandsgemeinde Südeifel im Eifelkreis Bitburg-Prüm hatte laut Westnetz ebenfalls ein Blitz eingeschlagen. Dadurch sei ein Leiterseil an einem Strommast kaputtgegangen. Handwerker hätten dieses repariert.

In einer Straße hätten wegen des Blitzeinschlags rund 30 Haushalte teils keinen Strom gehabt. Auch in anderen Kommunen im Eifelkreis Bitburg-Prüm sei es wegen des Unwetters zu kurzen Stromausfällen gekommen. 

In Rheinhessen und in der Pfalz richtete die Gewitterfront dagegen laut Behörden keine Schäden an.

Keine Unwettergefahr mehr am Montag

Noch bis Sonntagabend bestanden lokale Unwetterwarnungen. Ab Montag ist die Unwettergefahr dann erst einmal vorbei, so SWR-Wetterexpertin Claudia Kleinert.

Wie das Wetter in den nächsten Tagen werden soll, hat Claudia Kleinert am Sonntagabend erläutert:

Einen Überblick über die Hitze- und Unwetterwarnungen des DWD finden Sie hier:

Wetterberuhigung zum Start in die neue Woche

Am Montag werden Höchstwerte zwischen 22 und 26 Grad erwartet, in weiten Teilen bleibt es niederschlagsfrei und sonnig. Am Dienstag steigen die Temperaturen auf 26 bis 29 Grad. Bei schwachem Wind bleibt es weitgehend wolkenlos und sonnig.

So gehen Sie mit Hitzewellen um

Um den Körper vor Hitze zu schützen, empfiehlt der DWD, direkte Sonne zu vermeiden und die Wohnung kühl zu halten. Rollläden sollten geschlossen bleiben, gelüftet werde am besten früh am Morgen, spätabends oder nachts. Die Wetterexperten raten zudem, Outdoor-Aktivitäten auf die Morgen- oder Abendzeit zu legen. Außerdem sei es wichtig, bei Hitze viel zu trinken.

In unserer Bildergalerie haben wir einige schattige, kühle, erholsame Orte im Land zusammengestellt.

Auch die UV-Belastung bewegt sich bei Hitze auf einem teils sehr hohen Niveau. Ein Tipp ist, auf Schutz achten, also ausreichend Sonnencreme aufzutragen und Kopfbedeckungen zu tragen. Ältere Personen, Pflegebedürftige und Menschen mit Vorerkrankungen sind laut DWD bei den hohen Temperaturen besonders gefährdet, aber auch Schwangere, Kleinkinder und Wohnungslose.

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SWR