Invasive Ameisen sind aggressiv und richten Schäden an

Tapinoma Magnum Ameise jetzt auch in der Nordpfalz nachgewiesen

Sie verursachen Schäden in Gärten und Häusern. Die aggressiven Ameisen aus dem Mittelmeerraum sind jetzt auch im Donnersbergkreis angekommen.

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Von Autor/in Friederike Pick

In Steinborn, einem Stadtteil von Eisenberg im Donnersbergkreis, sind gleich mehrere Nester gefunden worden. So berichtet es Ortsvorsteher Alexander Haas (Freie Wähler). "Eine Familie hat die Ameisen zuerst entdeckt", berichtet er. Danach hätten auch die Nachbarn genauer nachgesehen und weitere gefunden.

Bisher noch keine Schäden durch invasive Ameisen in Steinborn

Bei den Ameisen handelt es sich um die Art der Tapinoma Magnum. Diese Ameisen sind aus dem Mittelmeerraum in die Pfalz eingeschleppt worden. Sie unterhöhlen Straßen und Gehwege und dringen in Häuser ein. In der Pfalz sind neben dem Donnersbergkreis unter anderem mehrere Städte und Kreise in den Regionen Rhein-Neckar und Rheinhessen von diesen Ameisen betroffen.

"Bisher haben wir zum Glück noch keine Schäden", sagt Haas. Die Ameisen seien lediglich auf den Grünflächen unterwegs. Trotzdem sei bereits ein Schädlingsbekämpfer engagiert. "Die sind ja nicht so leicht wegzukriegen", weiß der Ortsvorsteher.

Schädlingsbekämpfer in Eisenberg im Einsatz

Wie groß das Ausmaß in Steinborn ist, ist derzeit noch unklar. "Bisher war noch kein zuverlässiges Ergebnis möglich", so erklärt es der beauftragte Schädlingsbekämpfer Patrick Gerlach. In den letzten Tagen sei es zu kalt und nass, da zögen sich die Ameisen zurück.

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Menschen im Donnersbergkreis müssen bei Bekämpfung mithelfen

Ganz wesentlich sei anschließend die Kommunikation, sagt Gerlach. "Die Bekämpfung ist nur möglich, wenn alle mitmachen." Gemeint sind damit Eigentümer mit ihren Privatgrundstücken und die Stadt mit ihrem öffentlichen Grund. Erst dann würden konkrete Maßnahmen geplant. "Wir entscheiden je nach Untergrund und Bodenbeschaffenheit, welches Mittel wir nutzen."

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