Die Wege im Japanischen Garten Kaiserslautern müssen erneuert werden, ein Gebäude braucht neuen Außenputz und die Beleuchtung im Garten könnte ebenfalls ein Fresh-Up vertragen. Ralf Kammer vom Betreiberverein sagt, diese Maßnahmen kosteten Geld. Und davon habe der Japanische Garten nicht sonderlich viel. Deshalb macht sich Kammer Gedanken um die Zukunft. Außerdem laufe der Pachtvertrag mit der Stadt 2028 aus.
Gute Gespräche mit der Stadt Kaiserslautern
Doch der Vereinsvorsitzende des Gartens hat Hoffnung. Denn, so sagt er, er führe gute Gespräche mit der Stadt. Darin ginge es unter anderem um eine Verlängerung des Pachtvertrags und wie in Zukunft eine mögliche finanzielle Unterstützung der Stadt aussehen könnte. Die ist auch dringend nötig, denn Kammer hat große Pläne für den Japanischen Garten in Kaiserslautern.
Mit mehr Geld könnte der Japanische Garten diese Ideen realisieren
Mit finanzieller Unterstützung könnte der Japanische Garten auch investieren – zum Beispiel in ein japanisches Dōjō (Trainingsraum für japanische Kampfkünste wie Karate oder Kung-Fu) oder in eine Erweiterung des Gartens. Laut Kammer gibt es im westlichen Teil noch eine Fläche, die für einen Ausbau und eine Erweiterung geeignet wäre. Die Ideen sind laut Vorstand vielfältig, falls mehr Geld zur Verfügung stünde. Wie viel Geld der Japanische Garten für die Realisierung der Pläne benötigt, wollte Ralf Kammer noch nicht sagen.
Japanischer Garten beliebtes Ausflugsziel
Jedes Jahr zieht der Japanische Garten in Kaiserslautern rund 60.000 Besucherinnen und Besucher an. Der Verein organisiert mithilfe ehrenamtlicher Helfer regelmäßig Veranstaltungen wie Cosplay-Tage, klassische Führungen oder Mondfeste. Ziemlich beliebt bei den Besuchern ist auch die Zeit der Kirschblüte. Die wird jedes Jahr im Frühjahr im Japanischen Garten in Kaiserslautern gefeiert.
Auch an der städtischen Langen Nacht der Kultur beteilgt sich der Garten. Das sei aber nicht ausreichend für den Park, sagt der Vereinsvorsitzende Ralf Kammer. Denn der Japanische Garten ziehe in der Nacht zwar viele Menschen mit seiner Lichtshow im Dunkeln an. Allerdings würden die Besucherinnen und Besucher ihre Tickets, mit denen sie alle teilnehmenden Kultureinrichtungen besuchen können, bereits am Nachmittag woanders kaufen. Daher verdiene der Garten kaum etwas an der Kulturnacht. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen werden nach Angaben des Vorsitzenden nämlich nicht unter den Kulturstätten aufgeteilt.