Am 20. August hatten die Batterien in einer Halle Feuer gefangen. Schnell breitete sich der Brand aus. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass das Feuer auf andere Hallen im Industriegebiet übergreift.
Verunreinigtes Löschwasser gelangt in Bäche
Durch die Löscharbeiten gelangten damals aber Schadstoffe in Schonen-, Mohr- und Schwarzbach. Darunter Schwermetalle wie Nickel, Lithium und Mangan. Das ergaben Wasserproben, die die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, kurz SGD, am Tag nach dem Brand aus einem Seitengraben und aus den Gewässern entnommen hatte.
SGD Süd: Keine nachhaltige Gewässerverunreinigung
Jetzt gibt die SGD Süd aber Entwarnung. Wasserproben, die neun Tage nach dem Brand aus den Bächen entnommen und anschließend im Labor untersucht wurden, seien unauffällig, heißt es von der Behörde. Die SGD Süd geht demnach "nicht von einer nachhaltigen Schädigung der Gewässer infolge des Brandschadens aus".