Nachdem ein Mann in Kaiserslautern an Neujahr nahe der Waschmühle (im Bereich des Caesarparks) durch einen Schuss verletzt wurde, sucht die Polizei weiter nach dem Täter – und das jetzt auch mit einem Phantombild. Ermittler und Einsatzkräfte sind seit Dienstag in den angrenzenden Wohngebieten, zum Beispiel im Gebiet Sonnenberg, unterwegs, um Anwohner zu befragen und mögliche Hinweise zu bekommen. Das Bild des Verdächtigen ist auf der Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz zu sehen.
Seit Donnerstag warnt die Polizei Westpfalz vor gefälschten Phantombildern, die derzeit in sozialen Medien kursieren. Veränderte oder nachkolorierte Versionen könnten Zeugen täuschen und die Ermittlungen behindern. Das offizielle Phantombild sei ausschließlich auf der Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz abrufbar, Veränderungen sind laut Polizei verboten und können rechtliche Folgen haben.
Polizei sucht in Kaiserslautern mit Phantombild
Der Gesuchte soll laut Polizeiangaben etwa 20 bis 27 Jahre alt sein, dunkelblonde bis hellbraune, lockige Haare haben und eine blaue Jeans tragen. Auffällig sei der Kapuzenpullover mit gelb-blau-violettem Muster und einer gelben Kapuze.
Polizei bittet um Hinweise und Aufnahmen
Zeugen, die am 1. Januar zwischen 9:30 Uhr und 10:30 Uhr im Bereich Hussongstraße, Kaiserbergring oder Emil-Caesar-Straße etwas Verdächtiges beobachtet oder gehört haben, sollen sich melden. Besonders sucht die Polizei private Video- oder Audioaufnahmen aus dem Zeitraum. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kaiserslautern unter 0631-369 13313 entgegen.
Großfahndung der Polizei Nach Schuss in Kaiserslautern: Opfer befragt
Nahe der Waschmühle ist am Donnerstagvormittag ein Mann durch einen Schuss am Bein verletzt worden. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft das Opfer im Krankenhaus vernommen.
Nach Polizeiangaben trafen sich am Neujahrsmorgen zwei Männer im Wald zwischen Waschmühle und Kaiserberg. Einer soll plötzlich eine Waffe gezogen und geschossen haben. Der Getroffene wurde am Bein verletzt und kam ins Krankenhaus. Dort wurde er von der Staatsanwaltschaft befragt. Details aus dem Gespräch wurden aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht veröffentlicht. Eine großangelegte Fahndung blieb bisher erfolglos, das Motiv ist weiterhin unklar.