Bei einer Pressekonferenz im Landstuhler Rathaus wurden heute die Pläne des neuen Elis-Standortes vorgestellt. Nach dem Großbrand der Wäscherei im Winter hat das Unternehmen angekündigt, das Gebäude wieder neu aufzubauen. Der Zeitplan sieht vor, ab Juni das Gebäude abzureißen. Im Herbst steht der Start des Neubaus auf der Agenda, sodass der Betrieb Ende 2026 wieder aufgnommen werden kann.
Mehr Arbeitsplätze und größeres Gelände bei Elis in Landstuhl vorgesehen
Um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, wurde das Personal nach dem Großbrand im Dezember 2024 auf verschiedene Standorte verteilt. Die Zukunftspläne versprechen nun den rund 400 Mitarbeitenden, die in Landstuhl gearbeitet hatten, wieder zurückkehren zu können. Zudem sollen circa 35 weitere Vollzeitstellen geschaffen werden.
Neubau in Landstuhl soll mehr als 30 Millionen Euro kosten
Der Standort in Landstuhl soll nicht nur neu aufgebaut, sondern auch erweitert werden. Die Poduktionsfläche soll von 6.000 auf 10.000 Quadratmeter wachsen. Dafür möchte die Firma der Stadt Fläche abkaufen, die bisher an den Energieversorger Pfalzwerke verpachtet wurde. Mit der Bereitstellung der Fläche sollen die Bedingungen für einen Neubau in Landstuhl attraktiv bleiben, erklärt der Stadtbürgermeister Mattia De Fazio (CDU).
Mit den neuen Arbeitsbedingungen kann das Unternehmen nach eigenen Angaben seine Produktionskapazität in der Sickingenstadt um bis zu 30 Prozent steigern. Kosten soll der Neubau mehr als 30 Millionen Euro. Das hat das Unternehmen bei der heutigen Pressekonferenz mit der Stadt mitgeteilt.
Dass das Unternehmen den Betrieb im Kreis Kaiserslautern wieder aufnehmen will, hat unter anderem mit der guten Zusammenarbeit mit der Stadt zu tun, betont Christopher Beyer. Er ist zuständig für den Elis-Standort in Landstuhl.
Wir haben viele positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Politik gemacht.
Wäscherei in Landstuhl im Winter komplett abgebrannt
Am 5. Dezember 2024 hatte es in der Wäscherei im Landstuhler Industriegebiet gebrannt. Das Feuer hatte einen Großeinsatz mit hunderten Einsatzkräften ausgelöst. Acht Tage lang mussten Glutnester gelöscht werden. Verletzt wurde dabei niemand.