Großer Erfolg für die Jugendfeuerwehr Oberneukirchen: Das Team Oberneukirchen 1 sicherte sich am Sonntag beim Bundesentscheid den Titel des Deutschen Meisters. Mit 1052,67 Punkten verwiesen die Nachwuchskräfte aus Bayern die Jugendfeuerwehr Dassendorf (Schleswig-Holstein) auf Rang zwei.
Bestes Mädchenteam wurde die Gruppe Oberneukirchen 2 (Bayern), die sich damit ebenfalls für die Weltmeisterschaften 2026 im tschechischen Šumperk qualifizierte. Die Titel wurden in einem zweiteiligen Wettbewerb nach internationalen Regeln vergeben.
Rheinland-pfälzische Teams waren chancenlos im Parcours
Für Rheinland-Pfalz waren Teams der Jugendfeuerwehren Remagen und Burgbrohl gestartet. Die Mannschaft aus Remagen schaffte es auf Rang 19, Burgbrohl landete auf dem letzten Tabellenplatz 27.
Im ersten Teil mussten alle Teams des Feuerwehr-Nachwuchses klassische Feuerwehr-Übungen meistern. Zum Beispiel sollten sie Schläuche durch Gräben und Tunnel legen oder auf Schnelligkeit Knoten binden, erklärte der Verband auf SWR-Anfrage. Im zweiten, sportlichen Teil, mussten sie einen Hindernislauf bewältigen - ebenfalls auf Zeit.
Als "Höhepunkt des Jahres" bezeichnete der Verband der Deutschen Jugendfeuerwehr den Deutschen Jugendfeuerwehrtag. Mehr als 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus ganz Deutschland waren dafür in diesem Jahr nach Andernach und Neuwied gekommen. In Neuwied fand die Delegiertenversammlung des Verbandes statt, Action für die Jugendlichen gab es dagegen auf der anderen Rheinseite in Andernach.
Die besten Jugendfeuerwehren haben sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert
Die beiden schnellsten Jugendfeuerwehren und die beste Mädchen-Mannschaft haben sich so für die Weltmeisterschaft 2026 in Tschechien qualifiziert. Aus jedem Bundesland waren die beiden besten Jugendfeuerwehren am Start, die bereits bei den Landesmeisterschaften erfolgreich waren.
Neben allem Wettbewerb sollte der Deutsche Jugendfeuerwehrtag auch den Zusammenhalt der Jugendlichen untereinander sowie den Austausch über Landesgrenzen hinweg fördern. Das betonte der Verband gegenüber dem SWR. Deshalb hätten auch alle gemeinsam in der Geschwister Scholl Realschule Plus in Andernach übernachtet.