Stellen Sie sich vor, es brennt und niemand kommt. Eine absolute Horror-Vorstellung. Damit das niemals passiert, brauchen die Berufsfeuerwehren und die Freiwilligen Feuerwehren genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beziehungsweise Mitglieder.
Wir hätten nichts dagegen, wenn wir 100 Mitglieder mehr hätten.
Zwar sind die Wehren im Westen der Pfalz einsatzfähig, Mitglieder dürften es aber dennoch mehr sein. "Wir hätten nichts dagegen, wenn wir 100 Mitglieder mehr hätten", sagt Axel Gebauer von der Freiwilligen Feuerwehr Zweibrücken.
Tage der offenen Tür sollen Interesse an Feuerwehr wecken
Aber wie kann das gelingen? Vielleicht mit Tagen der offenen Tür. Die gibt es an diesem Wochenende unter anderem bei den Feuerwehren in Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken. In Pirmasens öffnen die Türen am Samstag um 11 Uhr, in Lautern und Pirmasens geht es am Sonntag ab 10 Uhr los.
Die Berufsfeuerwehr in Kaiserslautern hat sich für ihren Tag der offenen Tür jede Menge einfallen lassen. Neben einer Fahrzeug- und Technikschau können Besucher auch selbst aktiv werden. Interessierte können eine Feuerwehrleiter hochklettern, an einer Feuerwehrübung teilnehmen oder verschiedene Feuerlöscher testen.
Weil es an der Feuerwache in Kaiserslautern nicht genügend Parkplätze gibt, sollen Besucher bestmöglich am Baumarkt in der Hohenecker Straße parken. Von dort aus gibt es dann einen kostenlosen Shuttle-Service.
Feuerwehr Zweibrücken setzt auf Bambini-Feuerwehr
Auch in Zweibrücken und Pirmasens gibt es jede Menge Programm beim Tag der offenen Tür. Die Freiwillige Feuerwehr Zweibrücken hatte vor etwa zwei Jahren aber noch eine andere Idee, neue Mitglieder zu werben. Seit 2023 gibt es dort eine Bambini-Feuerwehr. Kinder lernen dadurch die Feuerwehr schon früh kennen.
Jugendarbeit ist meiner Meinung nach das effiziensteste Mittel, um langfristig neue Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen.
Die Bambini-Feuerwehr ist mit 30 Kindern aktuell voll ausgebucht. "Wir würden gerne mehr Kinder aufnehmen, aber die müssen natürlich auch betreut werden", sagt Axel Gebauer von der Freiwilligen Feuerwehr Zweibrücken. "Jugendarbeit ist meiner Meinung nach das effizienteste Mittel, um langfristig neue Mitglieder für die Feuerwehr zu gewinnen."