Wie der Brand- und Katastrophenschutz des Rhein-Hunsrück-Kreises mitteilte, können alle Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Wegen des Vorfalls waren zwischen 20 und 30 Häuser im Umkreis von bis zu 200 Metern um das Leck evakuiert worden. Zu dem Schritt habe man sich entschlossen, weil das Gas durch das Erdreich drücke und auch vor Wänden nicht Halt mache, sagte der Wehrleiter der VG Hunsrück-Mittelrhein, André Stein. Im Gerätehaus der Feuerwehr wurde eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet.
Leitung bei Glasfaserarbeiten beschädigt
Zu dem Gasleck war es bei Glasfaserarbeiten in der Rhein-Mosel-Straße gekommen. Laut der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) setzte die beauftragte Tiefbaufirma eine sogenannte Erdrakete ein und durchschoss damit versehentlich eine Gasleitung. Daraufhin strömte Gas aus, es bestand Explosionsgefahr. Nach Angaben der EVM ist die Gasversorgung weiter gestört.