Herkunft der Tiere nicht ganz klar

Wölfe im Westerwald: Fünftes Rudel in Rheinland-Pfalz bestätigt

Am Mittwoch hat eine Wildkamera in der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf im Kreis Altenkirchen sechs Wölfe gefilmt. Damit steht fest: Es gibt ein neues Wolfsrudel im Westerwald.

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Von Autor/in Christoph Bröder

Allein im Westerwald gibt es damit jetzt vier Wolfsrudel. Es ist insgesamt das fünfte Rudel in Rheinland-Pfalz. Woher die Wölfe genau stammen, ist derzeit noch unklar. Hinter der Landesgrenze in Hessen ist jedoch seit einiger Zeit das sogenannte Greifensteiner Wolfspaar bekannt. Die Tiere sind Geschwister und stammen aus dem Leuscheider Rudel, das seit einigen Jahren im Westerwald an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen lebt.

Das Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) vermutet, dass dieses Wolfspaar letztes Jahr Nachwuchs bekommen hat. Und dass dieses neue Rudel jetzt seinen Lebensmittelpunkt von Hessen in den rheinland-pfälzischen Westerwald verlegt hat. Um das zu bestätigen, werden aber genetische Proben der Wölfe benötigt. Das KLUWO ist deshalb über jeden Wolfshinweis aus der Region dankbar.

Einige Weidetiere wurden in der Region getötet

In den vergangenen Wochen gab es im Oberen Westerwald mehrere Vorfälle, bei denen Weidetiere getötet wurden. Ende des Jahres etwa wurden bei Liebenscheid 18 Schafe gerissen. Bei dem Vorfall waren außerdem drei weitere Schafe verletzt worden, drei sind verschwunden.

Hachenburg

Viele Fälle im Westerwald Wölfe haben dieses Jahr 55 Weidetiere im Norden des Landes getötet

Weitere Weidetiere wurden verletzt oder sind verschwunden. Das zeigen Daten des Koordinationszentrums Luchs und Wolf. Die meisten Fälle: Im Westerwald, wo drei Wolfsrudel leben.

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Laut KLUWO liegen seit dieser Woche die DNA-Ergebnisse vor. Demnach hat die Fähe (weiblicher Wolf) des Greifensteiner Paares die Schafe getötet. Mitte Dezember gab es unter anderem auch zwei weitere Risse in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Dabei wurden vier Schafe und fünf Damhirsche getötet, elf weitere Schafe wurden verletzt. Wie jetzt anhand der Untersuchungen feststeht, ist auch dafür ein Wolf verantwortlich.

Protestaktion gegen Wolfsmanagement am Freitag in Rehe

Unabhängig von der Nachricht des neuen Wolfsrudels, veranstaltet die Bürgerinitiative Wolfsprävention Westerwald am Freitagabend ein Mahnfeuer in Rehe im Westerwaldkreis. Die Bürgerinitiative kritisiert schon länger, dass die Politik nicht ausreichend auf die Wolfsrisse reagiert und Wölfe zum Abschuss freigibt.

An der Protestaktion nehmen mehrere Politiker aus der Region und aus Mainz teil. Etwa der Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert (CDU), Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) und Staatssekretär Erwin Manz (Grüne). Außerdem werden auch mehrere Verbände aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen bei der Protestaktion dabei sein. Etwa der Bauern- und Winzerverband und der Schafzuchtverband.

Liebenscheid

Wolf im Verdacht Tote Lämmer im Westerwald: Weitere Schafe in Driedorf gerissen

Erneut sind im Westerwald tote Schafe gefunden worden: In Driedorf in Hessen hat in der Nacht zum Montag vermutlich ein Wolf acht Tiere getötet.

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Liebenscheid

Offenbar Angriff durch Wolfsrudel Mindestens 15 Lämmer im Westerwald gerissen

Auf einer Weide bei Liebenscheid im Westerwald hat es einen großen Wolfsriss gegeben. Mindestens 15 Lämmer wurden dabei getötet. Die Polizei vermutet, dass ein Wolfsrudel die Tiere gerissen hat.

SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR RLP

Quirnbach

Eilantrag von Naturschützern Gericht bestätigt: Wolf darf vorerst nicht geschossen werden

Die Naturschutzinitiative aus dem Westerwald hat beim Verwaltungsgericht Koblenz den geplanten Wolfsabschuss erfolgreich gestoppt: Das Tier darf zunächst nicht getötet werden.

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Puderbach

Viertes Rudel in Rheinland-Pfalz Neues Wolfsrudel in der Verbandsgemeinde Puderbach nachgewiesen

Im Westerwald gibt es ein neues Wolfsrudel. Es lebt im Gebiet der Verbandsgemeinde Puderbach im Kreis Neuwied. Es ist somit das vierte Wolfsrudel in Rheinland-Pfalz.

SWR4 am Donnerstag SWR4

Fiersbach

Staatsanwaltschaft hat Ermittlungsverfahren eingeleitet Wolf im Kreis Altenkirchen mit Schrotmunition erschossen

Die in Fiersbach im Kreis Altenkirchen gefundene Wölfin wurde mit Schrot erschossen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. Sie hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Unkel

Dem Wolf auf der Spur So arbeitet ein ehrenamtlicher Wolfsbeauftragter im Westerwald

Paul Bergweiler hat ein ungewöhnliches Ehrenamt: Er ist Wolfsbeauftragter im Westerwald und damit erster Ansprechpartner, wenn ein Wolf gesichtet wird. Das kommt immer häufiger vor.

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Christoph Bröder

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