Auf der A3 bei Ransbach-Baumbach im Westerwald ist in der Nacht von Sonntag auf Montag aus bislang ungeklärter Ursache ein Tiertransporter mit 31 Rindern verunglückt. Zuvor hatte die Polizei von 40 Rindern gesprochen. Der Tiertransporter war auf dem Weg nach Süddeutschland zu einem Schlachthof.
Der Lastwagen sei mit dem Anhänger von der Fahrbahn abgekommen und habe zeitweise in einer Böschung festgesteckt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Tiere waren zunächst alle noch in dem Tiertransporter.
Mehrere Tiere sind durch den Unfall gestorben
Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Amtstierarzt hinzugezogen, der den Gesundheitszustand der Tiere begutachtet hat. Wie der Amtstierarzt gegenüber dem SWR sagte, waren die Tiere gestresst. Demnach sind drei Mastbullen bei dem Unfall gestorben und vier Tiere mussten aufgrund ihrer Verletzungen vor Ort notgeschlachtet werden. Der Fahrer des Transporters ist durch den Unfall unverletzt geblieben.
Ein Teil der Mastbullen wurde nach Angaben der Kreisverwaltung zu einer Schlachterei in der Nähe gebracht. Dort wurden demnach mittlerweile weitere vier Tiere geschlachtet. Ein weiterer Teil der Rinder wurde in einem Stall in der Umgebung untergebracht. Die Tiere sollen nach einer Untersuchung durch das Veterinäramt von ihrem Besitzer abgeholt werden.
Schwerer Unfall im Westerwaldkreis Zwei Menschen sterben bei Autounfall nahe Westerburg
Bei einem Verkehrsunfall im Westerwaldkreis sind am Freitagabend eine 22-Jährige und ein 65-Jähriger ums Leben gekommen. Eine Beifahrerin wurde zudem schwer verletzt.
A3 war durch den Unfall gesperrt
Die Autobahn wurde in Richtung Frankfurt am Main zeitweise gesperrt. Während der Bergung kam es zu einem langen Rückstau und Verkehrsteilnehmern wurde geraten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.