"Verbotenes Kraftfahrzeugrennen" - das wird den beiden Männern in der Anklage der Mainzer Staatsanwaltschaft vorgeworfen. Abgespielt hat sich das illegale Autorennen auf der A63 in Richtung Kaiserslautern.
Raser liefern sich illegales Autorennen auf der A63
Laut Anklage rasten die Brüder dabei mit bis zu 230 km/h über die Autobahn. Obwohl es in dem betroffenen Abschnitt der A63 in Rheinhessen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, müssen sich die Männer dennoch vor Gericht verantworten. Denn mit ihrem Verhalten haben sie laut Anklage den Straßenverkehr gefährdet.
Polizei sucht Zeugen Raser auf der A63 bei Wörrstadt: Ermittlungen nach illegalem Autorennen
Supersportwagen sollen sich auf der A63 in Rheinhessen ein illegales Autorennen geliefert haben. Die Polizei ermittelt und hofft auf Hinweise.
Rücksichtslos mit Tempo 230 auf der Autobahn
Während des Rennens seien sie oft nebeneinander her gefahren, so die Staatsanwaltschaft. Auch hätten sie mehrfach die Spur gewechselt und dabei keinerlei Rücksicht auf den übrigen Verkehr genommen.
Dumm gelaufen: Zivile Polizeistreife mit Lichthupe bedrängt
Dass die Brüder vor Gericht gelandet sind, liegt daran, dass sie während des illegalen Rennens einer zivilen Polizeistreife aufgefallen sind. Diese war zu diesem Zeitpunkt auf der linken Spur der Autobahn mit etwa 170 Stundenkilometern unterwegs.
Einer der angeklagten Fahrer raste von hinten an den Wagen der Polizisten ran und bedrängte sie mit der Lichthupe. Von diesem Moment an beobachteten die Beamten das Rennen der beiden Männer und stoppten sie schließlich.
Autorennen sind eine Straftat
Sollten die beiden Männer verurteilt werden, drohen ihnen empfindliche Strafen. Illegale Autorennen gelten in Deutschland als Straftat und können mit hohen Geld- oder auch Freiheitsstrafen geahndet werden.