Randvolles Programm mit 75 Filmen

Das erwartet Sie beim 21. Festival des deutschen Films 2025 in Ludwigshafen

Auf der Ludwigshafener Parkinsel haben die Aufbauarbeiten für das 21. Festival des deutschen Films 2025 begonnen. Ab dem 20. August werden Filme gezeigt und Preise vergeben.

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Besucherinnen und Besucher des Festivals können sich auf Abwechslung freuen. Denn das Programm unterscheidet zwischen leichter Unterhaltung, Unterhaltung mit Niveau und Kino-Kunst. Insgesamt 75 Produktionen werden in Zeltkinos und einem Freiluftkino auf der Parkinsel laufen.

Es werden zum Beispiel Komödien wie "Wunderschöner", "Der Spitzname" oder "Alter weißer Mann" gezeigt oder auch der Tatort-Thriller "Mika und Nisha" mit Ulrike Folkerts und Lisa Bitter. Unter den Platanen werden dieses Jahr zwei Schauspielpreise vergeben - und einen bekommt ein Mann, der aus der Region kommt.

Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Ein Archivbild.
Das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Ein Archivbild. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen - Aljosha Wohlgemuth

Uwe Ochsenknecht bekommt Schauspielpreis verliehen

Am Dienstag wurde bekannt, dass Uwe Ochsenknecht einen der beiden Schauspielpreise erhält. Der in Biblis geborene und in Mannheim aufgewachsene Künstler habe sich "als einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler seiner Generation etabliert", teilten die Veranstalter mit. Bis heute wirkte Ochsenknecht in über 175 Film- und Fernsehproduktionen mit, heißt es von Seiten der Veranstalter.

Der Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Er bekommt beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen 2025 einen Preis für Schauspielkunst verliehen.
Der Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Er bekommt beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen 2025 einen Preis für Schauspielkunst verliehen. Elena Zaucke

Der große Durchbruch gelang Ochsenknecht mit Wolfgang Petersens oscarnominiertem Kultfilm "Das Boot" (1981). Es folgten weitere Meilensteine wie "Männer" (1985), die Komödie von Doris Dörrie und "Schtonk!" (1992), die oscarnominierte Satire von Helmut Dietl. Die Auszeichnung soll Ochsenknecht am 29. August überreicht werden.

Der andere Schauspielpreis geht an Rainer Bock. Rainer Bock kommt aus Kiel und begann seine Karriere 1982 als Theaterschauspieler. Nach Engagements in Kiel, Heidelberg, dem Mannheimer Nationaltheater und dem Stuttgarter Staatstheater war er Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels.

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Außerdem stand Bock in seiner mehr als 40 Jahre langen Karriere in mehr als 120 Filmen vor der Kamera, beispielsweise im Film "Werk ohne Autor" oder "Das weiße Band". Außerdem spielte der 70-Jährige in der Fernsehserie "Das Boot" mit. Auch in den ARD-Krimireihen "Tatort" und "Polizeiruf" war Bock zu sehen.

Mehr als 130.000 Besucher in Ludwigshafen erwartet

Die Festival-Organisatoren rechnen auf der Parkinsel auch dieses Jahr wieder mit über 130.000 Zuschauern. Der Kartenvorverkauf startet am 28. Juli. 52 Filme bewerben sich um den Rheingold Publikumspreis und 14 konkurrieren um die Filmkunstpreise, die eine unabhängige Jury in verschiedenen Kategorien vergibt.

Eröffnet wird das Festival mit der Komödie "Petra geht baden" von Regisseur Rainer Kaufmann. Die Filmschau gilt als wichtiger Branchentreff. Im vergangenen Jahr kamen den Veranstaltern zufolge gut 125.000 Menschen auf die Parkinsel. Damit sei Ludwigshafen nach der Berlinale das besucherstärkste deutsche Filmfestival. Das Festival des deutschen Films endet am 7. September.

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