Mit einem Seil und einem Haken ausgestattet hat eine 46-Jährige auf einer Rheinbrücke zwischen Wörth am Rhein und Karlsruhe hantiert, erklärt die Polizei. Fische zu fangen wäre damit wohl eher nichts geworden - aber das war auch nicht ihr Plan. Für Umstehende sei das Geschehen aber so skurril gewesen, dass sie den Notruf wählten. Laut Polizei haben die Zeugen gefürchtet, die Frau sei lebensmüde.
Polizei ging vom Schlimmsten aus
Wegen des Notrufs mussten die Einsatzkräfte vom Schlimmsten ausgehen. Weil die Frau auf der Brücke genau zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gestanden habe, seien sogar mehrere Streifenwagen aus beiden Bundesländern ausgerückt.
Ortungs-App zeigte in den Rhein
Für die Einsatzkräfte hat sich vor Ort schnell herausgestellt: Die Frau arbeitet bei einer Leihfirma für Fahrräder und ihre Ortungsapp hat den Standort - in diesem Fall eher Tauchort - des Fahrrads direkt im Rhein angezeigt.
Fahrrad-Angeln letztlich erfolgreich
Auf der Brücke konnte die Situation zwischen "Anglerin" und Polizei aufgeklärt werden und die Frau durfte ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Und tatsächlich: Am Ende hat das Fahrrad angebissen. Wegen des Niedrigwassers hatte sie laut den Angaben Erfolg und konnte das Fahrrad per Hakenseil an Land bringen. Petri Heil!