Gleich zu Beginn des Prozesses gab der 18-Jährige seine Tat zu: Er sei nachts mit einem Schlüssel in die Wohnung des Vaters in Frankenthal gegangen, um ihn zu töten.
Die Eltern des jungen Mannes sind getrennt. Der Angeklagte lebt bei seiner Mutter. Er hatte sich in der Tatnacht mit einem Hammer und einem Messer bewaffnet, schlug und stach auf seinen Vater ein. Der konnte den Angriff abwehren, wurde aber verletzt - unter anderem erlitt er mehrere Wunden am Kopf.
Motiv des Angeklagten für Tötungsversuch: Psychischer Druck
Als Motiv gab der Angeklagte am Dienstag an, dass er sich von seinem Vater psychisch unter Druck gesetzt gefühlt habe. Gerade, wenn es um die Ausbildung gegangen sei, habe es immer wieder Streit gegeben.
Der 18-Jährige sagte weiter, dass er den Angriff heute bereue. Mittlerweile habe er ein besseres Verhältnis zum Vater, der ihn auch im Gefängnis besuchen würde. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt.