Grenzpolizei entdeckt illegalen Tiertransport

Scheibenhardt: Kleinwagen mit 1.000 Küken an der Grenze gestoppt

Die Bundespolizei hat am Grenzübergang Bienwald am Donnerstagabend einen seltsamen Tiertransport aufgedeckt. In einem Kleinwagen fand sie mehrere Kartons mit mehr als 1.000 lebenden Küken.

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Von Autor/in Felicitas Reichold

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten auf die Küken aufmerksam, als sie bei einer Fahrzeug-Kontrolle am Grenzübergang bei Scheibenhardt (Kreis Germersheim) ein auffälliges Zwitschern hörten. Die Tiere, die von drei jungen Männer im Kofferraum und auf der Rückbank transportiert wurden, hatten weder Futter noch Wasser.

Gegen Tierschutz verstoßen?

Der Fahrer gab an, ein Freund habe ihn beauftragt, die Küken in Frankreich abzuholen und zu einem Geflügelhof in Norddeutschland zu bringen. Der Mann, der gemeinsam mit zwei weiteren jungen Männern in dem Auto unterwegs war, konnte keine Papiere für den Transport vorweisen, nur ein Gesundheitszeugnis des Zuchtbetriebs.

B9: Küken-Transporter darf trotzdem weiterfahren

Weil die Bundespolizei keine Möglichkeit hatte, so viele Küken artgerecht unterzubringen, durfte der Mann wegen dieses Zeugnisses weiterfahren. Ihn erwartet jetzt möglicherweise ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit. Außerdem wurde das zuständige Veterinäramt in Norddeutschland informiert.

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