Getöteter Schaffner aus Ludwigshafen

Mehr als tausend Menschen bei Totengebet für Zugbegleiter Serkan C.

Nach dem Tod des Zugbegleiters Serkan C. haben sich in Ludwigshafen mehr als tausend Menschen vor einer Moschee versammelt, um für ihn zu beten. "Er war einer von uns", sagte Ministerpräsident Schweitzer.

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Von Autor/in Ben Schittler, Paul Lütge

Vor der Alemi-Islam-Moschee in Ludwigshafen fanden sich am Donnerstagnachmittag mehr als tausend Menschen zu einem Gedenkgebet für den Zugbegleiter Serkan C. zusammen. Zur Trauerveranstaltung kamen Verwandte und Bekannte des Mannes. Außerdem nahmen der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD), der Ludwigshafener Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) und Vertreter der Bahn daran teil.

Menschen beim Totengebet für den getöteten Zugebgeleiter Serkan C.
Der Sarg von Serkan C. wurde vor dem Gebet durch die Menge getragen.

Zugbegleiter stirbt nach Attacke bei Fahrkartenkontrolle

Serkan C. wurde am Montag während seiner Arbeit im Regionalexpress von einem Fahrgast ohne Ticket tödlich attackiert und starb später an einer Hirnblutung. Er war 36 Jahre alt, Familienvater und lebte in Ludwigshafen.

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"Er war einer von uns. Er war ein Freund, ein Nachbar, ein Kollege, ein Ludwigshafener", sagte Schweitzer in einer Rede zu Beginn. "Er war jemand, der stolz war auf seine Arbeit - und er hatte Grund dafür, stolz zu sein", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident weiter.

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"Serkan war ein sehr guter Kollege und Freund ", sagte ein Arbeitskollege des Verstorbenen dem SWR. "Es war mir wichtig, ihm den Respekt zu zollen."

Serkan C. wird in seiner Heimat beerdigt

Im Anschluss wurde der Sarg des Verstorbenen durch die Menge getragen. Das Gebet für Serkan C. hielt der Imam seiner Gemeinde, Ali Yildiz. Der Leichnam wird in die Partnerstadt von Ludwigshafen überführt, nach Gaziantep in der Türkei. Dort soll Serkan C. beerdigt werden.

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