Die Einwohnerinnen und Einwohner von Hochstadt (Kreis Südliche Weinstraße) können sich bald direkt an der Energiewende im Ort beteiligen. Das verspricht eine Energiegenossenschaft, die sich neu im Ort gegründet hat. Für ihr erstes Projekt braucht die Genossenschaft nach Angaben von Sprecher Ulrich Mohr rund 300.000 Euro.
Energiewende in Hochstadt: Solarstrom vom Feld
Mit dem Geld will die Genossenschaft eine Agri-Photovoltaikanlage bauen. Die soll aus Sonnenenergie Strom machen und so gebaut werden, dass die Fläche weiterhin noch landwirtschaftlich genutzt werden kann. Die Fläche für die Anlage sei rund 1,5 Hektar groß und liege am Ortsrand von Hochstadt, so Mohr.
Die Menschen im Ort könnten bald Anteile zeichnen, sich also mit ihrem Geld an der Energiegenossenschaft beteiligen, sagt Ulrich Mohr aus Hochstadt. Wenn es soweit sei, werde man noch eine Informationsveranstaltung im Dorf organisieren.
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Energiegenossenschaft Hochstadt: Ab 250 Euro ist man dabei
Ein Anteil bei der Genossenschaft soll 250 Euro kosten. 1.200 Anteile habe man zu vergeben. Das Interesse sei jetzt schon da.
Wirft die PV-Anlage Gewinn ab, profitieren davon auch die Bürgerinnen und Bürger. Wer sich beteiligt, kann auf Rendite hoffen.
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Strom soll vor Ort in Hochstadt genutzt werden
Wenn möglich, soll der Strom der PV-Anlage auch vor Ort genutzt werden. "Da gibt es schon konkrete Möglichkeiten", sagt Mohr. Zum Beispiel für einen landwirtschaftlichen Betrieb, die benachbarte Kläranlage oder ein Neubaugebiet.
In der Pfalz gibt es noch weitere Genossenschaften, bei denen Menschen vor Ort in Erneuerbare Energien investieren können, zum Beispiel die biNe Speyer-Vorderpfalz oder die Bürger-Energiegenossenschaft Südpfalz.